Bei Pyrum ist alles vorbereitet für eine starke Beschleunigung der Expansion auf allen Ebenen. Der Bau des nächsten eigenen Werks, die Realisierung von Anlagen mit Partnern und auch eine deutliche Ausweitung der Produktion am Stammwerk - all diese Projekte befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Und bieten das Potenzial, die Aktie in den Blickpunkt zu rücken und eine Neubewertung auszulösen.
Nur ein Puzzleteil fehlt, das als Katalysator wirken könnte: Die Beseitigung des Engpasses in der Mahl- und Pelletieranlage am Stammwerk. Hier wird Pionierarbeit in der Produktion von Carbon-Black-Pellets aus zurückgewonnenem Industrieruß geleistet, und dabei ist die Anlage vom Hersteller nicht optimal konzipiert worden, weshalb der Durchsatz bislang deutlich unter dem Zielniveau liegt. Bis Ende des dritten Quartals sollten Anpassungen eigentlich für eine Lösung sorgen, was nicht gelungen ist. Jetzt muss eventuell noch eine neue Dosieranlage installiert werden, die Ende dieses Monats geliefert werden soll.
Nach aktuellem Kenntnisstand würde diese aber den Engpass auf jeden Fall beseitigen, so dass er in weiteren Werken, die direkt mit einer weiteren Dosieranlage ausgestattet werden, auch nicht mehr auftreten soll. Damit wäre der Weg frei für eine Beschleunigung der Expansion.
Für das laufende Jahr mussten wegen der noch ausstehenden Lösung der Engpassprobleme die Umsatz- und Ergebnisprognose abgesenkt werden, auf 4,2 bis 5,3 Mio. Euro bei den Erlösen (zuvor: 6,5 bis 9,5 Mio. Euro) und -10,0 bis -12,5 Mio. Euro beim EBIT (zuvor: -8,0 bis -10,5 Mio. Euro). Ab dem nächsten Jahr könnte es aber deutlich aufwärtsgehen - mit den Zahlen und dann mutmaßlich auch mit der Aktie.
(aktien-global.de, erstellt 04.11.26, 16:01 Uhr, veröffentlicht 04.11.26, 16:34 Uhr, bitte beachten Sie unseren Disclaimer zu potenziellen Interessenkonflikten: https://www.aktien-global.de/impressum/)
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