EQS-Ad-hoc: Rheinmetall Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Prognose / Gesamtjahr/Geschäftszahlen / Quartal Hervorragende Quartalsergebnisse im Q3 - Anpassung der Gesamtjahreserwartung aufgrund wahrscheinlicher Verzögerungen bei der Beauftragung für das Boxer-Projekt und bei Losabnahmen für Artilleriemunition Rheinmetall erfüllt auch im dritten Quartal die gesetzten Erwartungen. Der Umsatz stieg um 32% auf 3.149 Mrd. Euro nach 2.308 Mrd. Euro im Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis konnte sogar von 342 Mio. Euro um 62% auf 553 Mio. Euro gesteigert werden, was die operative Marge von 14,8% auf 17,5% wachsen ließ. Der Auftragseingang war mit 2.893 Mrd. Euro ebenfalls auf einem guten, wenn auch leicht niedrigerem Niveau. Der OFCF entwickelte sich trotz des weiteren Aufbaus von Vorräten und der angepassten Investitionstätigkeit in die richtige Richtung, blieb aber mit minus 82 Mio. Euro nur leicht negativ nach einem Vorjahresquartalswert von minus 168 Mio. Euro. Trotz dieser erneut positiven Quartals-Entwicklung muss aufgrund der wahrscheinlich verzögerten Beauftragung im Projekt Arminius die Jahresprognose für 2026 angepasst werden, da mit dem entsprechenden Auftragseingang in 2026 nicht mehr gerechnet werden kann. Damit müssen die mit dem Projekt verbundenen Anzahlungen und Umsatzbeiträge in das neue Jahr verschoben werden. Im Bereich Waffe und Munition werden sich im vierten Quartal des Jahres 2026 im Bereich der neuen Geschäftsaktivitäten, insbesondere in der Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma Destinus, nicht alle ursprünglich avisierten Umsatzchancen im laufenden Geschäftsjahr realisieren lassen. Für das Geschäft mit der Artilleriemunition ist jetzt absehbar, dass es zu Verzögerungen bei Losabnahmen kommen wird. Diese Umsätze werden sich demensprechend ins Jahr 2027 verschieben. Daher nimmt Rheinmetall eine Anpassung der Gesamtjahreserwartung vor: Für den Umsatz erwartet Rheinmetall nunmehr rund 13,2 Mrd. Euro statt der bisher avisierten 13,7 - 14,2 Mrd. Euro. Die operative Marge sinkt leicht auf den Wert von rund 18,5% von bisher rund 19%, was sich durch den nun geänderten Produktmix des Jahresumsatzes erklärt. Weiterhin wird erwartet, das der OFCF für das Gesamtjahr positiv sein wird. Die ursprüngliche Guidance war aufgrund der erwarteten Anzahlungen im Rahmen des Arminius-Projektes hingegen von einer Cash-Conversion-Rate von über 40% ausgegangen. Die vollständige Quartalsmitteilung Q3 2026 wird im Rahmen der regulären Quartalsberichterstattung am 5.11.2026 um 7.30 Uhr unter www.rheinmetall.com verfügbar sein. Kontakt: Dr. Philipp von Brandenstein +49 (0) 211 473 4300, philipp.vonbrandenstein@rheinmetall.com Ende der Insiderinformation 04.11.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. |
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