FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Autozulieferer Aumovio zehrt im schwachen Marktumfeld weiter von seinem Sparkurs. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ging um dritten Quartal zwar um 10,5 Prozent auf 137 Millionen Euro zurück, wie das MDax -Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten aber mit noch stärkeren Einbußen gerechnet.
Der bereinigte Umsatz fiel derweil um 12 Prozent auf 4,0 Milliarden Euro. Die operative Marge erhöhte sich im Vorjahresvergleich leicht von 3,4 auf 3,5 Prozent. Experten hatten einen Rückgang auf dem Zettel. Aumovio-Chef Philipp von Hirschheydt bestätigte die Jahresprognose. Der Auftragseingang verdoppelte sich im Quartal auf 6,4 Milliarden Euro.
Unter dem Strich belastete die Beilegung eines Rechtsstreits mit BMW um gelieferte Bremsen. Hierfür hatte Aumovio 350 Millionen Euro zugesagt, im gleichen Atemzug aber eine weitreichende neue Liefervereinbarung geschlossen.
Zugleich teilte Aumovio nun mit, der Unternehmensbereich User Experience (UX) - vor allem Displays für den Auto-Innenraum - solle nach einer Überprüfung Teil von Aumovio bleiben./men/jha/



