KÖLN (dpa-AFX) - Der Motorenbauer Deutz wird nach deutlichen Zuwächsen im dritten Quartal etwas optimistischer für das laufende Jahr. Nach der vollzogenen Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) sollen nun an die 8 Prozent des Umsatzes als bereinigter operativer Gewinn (bereinigtes Ebit) übrig bleiben. Das entspricht dem oberen Ende der bisherigen Spanne von 6,5 bis 8 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mit seiner Zwischenbilanz mitteilte. Der Umsatz soll weiter 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro erreichen.
"Wir sind in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erneut zweistellig gewachsen und haben unsere Profitabilität deutlich gesteigert", sagte Vorstandschef Sebastian Schulte mit Blick auf die ersten neun Monate des Jahres.
Im dritten Quartal steigerte Deutz den Auftragseingang um mehr als ein Drittel auf rund 631 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf fast 554 Millionen Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn legte nach angepassten Zahlen um fast ein Viertel auf 38,5 Millionen Euro zu, sodass die entsprechende Rendite auf 7,0 Prozent wuchs. Der Überschuss sank zwar um 44 Prozent auf knapp 7 Millionen Euro. Auf die ersten neun Monate gesehen verdoppelte er sich jedoch auf gut 40 Millionen Euro./stw/jha/




