FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Donnerstag erneut gestiegen und hat damit an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1249 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1267 Dollar festgesetzt.
Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wird der Dollar weiter durch die Wahlniederlage der Republikaner von Präsident Donald Trump bei den Zwischenwahlen belastet, während der Euro im Gegenzug Auftrieb bekommt.
Konjunkturdaten aus der Eurozone sind am Morgen in etwa wie erwartet ausgefallen. Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat sich im September ein Stück weit von dem deutlichen Rückgang im Vormonat erholen können. Analysten sehen auch in einem kräftigen Auftragsplus in der Autoindustrie Hinweise auf eine bessere konjunkturelle Entwicklung in der größten Volkswirtschaft der Eurozone.
Im weiteren Handelsverlauf steht die Zinsentscheidung der britischen Notenbank auf dem Programm. Am Markt wird erwartet, dass die Bank of England den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent anheben wird. Zudem könnten am Nachmittag die wöchentlichen Daten vom US-Arbeitsmarkt für Impulse sorgen./jkr/jha/
