Bremen - Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) kritisiert das Vorgehen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in der Spritpreiskrise scharf. Ein Schleuderkurs helfe auf der Straße so wenig wie an der Zapfsäule, sagte der SPD-Politiker dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). Dass die Bundeswirtschaftsministerin offenbar ein Gesetz plane, das nach dem Auslaufen des Tankrabatts erstmal rasante Preisanstiege erwarten lasse, bis dann mal ein neuer Preisdeckel greife, sei weder erklärbar noch akzeptabel.
Mit Blick auf den Gesetzentwurf aus Reiches Ministerium monierte er komplizierte Regelungen sowie die auf maximal drei Monate befristete Höchstpreisregelung. Das helfe niemandem, sagte Bovenschulte. Hier müsse die Ministerin sich endlich entscheiden, "für wen sie Partei ergreifen will - die Ölmultis oder die Bürger".
Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) rief den Bund derweil dazu auf, sich zu einigen. Das unwürdige Gezerre beim Tankrabatt dürfe sich beim Spritpreisdeckel nicht wiederholen, sagte er den Zeitungen. Er pochte zudem darauf, den Mechanismus für Direktauszahlungen voranzutreiben, um zielgerichtete Hilfen zu ermöglichen.
Mit Blick auf den Gesetzentwurf aus Reiches Ministerium monierte er komplizierte Regelungen sowie die auf maximal drei Monate befristete Höchstpreisregelung. Das helfe niemandem, sagte Bovenschulte. Hier müsse die Ministerin sich endlich entscheiden, "für wen sie Partei ergreifen will - die Ölmultis oder die Bürger".
Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) rief den Bund derweil dazu auf, sich zu einigen. Das unwürdige Gezerre beim Tankrabatt dürfe sich beim Spritpreisdeckel nicht wiederholen, sagte er den Zeitungen. Er pochte zudem darauf, den Mechanismus für Direktauszahlungen voranzutreiben, um zielgerichtete Hilfen zu ermöglichen.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
