Osnabrück (ots) -
Nach den Gen-Z-Protesten hat Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer die wachsende Wut der jungen Menschen auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland verteidigt. "Die Gen Z erlebt heute vieles als Selbstverständlichkeit, was in den vergangenen Jahrzehnten von den Älteren hart erkämpft wurde. Dennoch ist die Wut da, und sie ist berechtigt", schreibt Neubauer in einem Gastbeitrag für die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz). Das bisherige Versprechen, dass es zukünftigen Generationen einmal besser gehen werde als der vorherigen, sei angesichts einer möglichen Wehrpflicht, des Klimawandels und eines maroden Bildungssystems nicht mehr gegeben.
"Dass sich junge Menschen nun in Deutschland und ganz Europa zu Wort melden, ist nicht nur ihr gutes Recht - es ist regelrecht überfällig", betont Neubauer in noz. Auch das Vertrauen in den Sozialstaat sei erschüttert: "Mit Blick auf Rente und Sozialstaat glaubt wohl kein junger Mensch mehr, dass der Haushalt für ihn in 40 Jahren noch etwas übrig hat. Man landet in einem Land, in dem die Zukunft kein Versprechen mehr ist, sondern eine Drohung."
In den vergangenen Wochen waren in Deutschland und weiteren europäischen Ländern Tausende junge Menschen auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über politische Entwicklungen Luft zu machen; vereinzelt war es dabei auch zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6386015
Nach den Gen-Z-Protesten hat Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer die wachsende Wut der jungen Menschen auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland verteidigt. "Die Gen Z erlebt heute vieles als Selbstverständlichkeit, was in den vergangenen Jahrzehnten von den Älteren hart erkämpft wurde. Dennoch ist die Wut da, und sie ist berechtigt", schreibt Neubauer in einem Gastbeitrag für die "Neue Osnabrücker Zeitung" (noz). Das bisherige Versprechen, dass es zukünftigen Generationen einmal besser gehen werde als der vorherigen, sei angesichts einer möglichen Wehrpflicht, des Klimawandels und eines maroden Bildungssystems nicht mehr gegeben.
"Dass sich junge Menschen nun in Deutschland und ganz Europa zu Wort melden, ist nicht nur ihr gutes Recht - es ist regelrecht überfällig", betont Neubauer in noz. Auch das Vertrauen in den Sozialstaat sei erschüttert: "Mit Blick auf Rente und Sozialstaat glaubt wohl kein junger Mensch mehr, dass der Haushalt für ihn in 40 Jahren noch etwas übrig hat. Man landet in einem Land, in dem die Zukunft kein Versprechen mehr ist, sondern eine Drohung."
In den vergangenen Wochen waren in Deutschland und weiteren europäischen Ländern Tausende junge Menschen auf die Straße gegangen, um ihrem Unmut über politische Entwicklungen Luft zu machen; vereinzelt war es dabei auch zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/6386015
© 2026 news aktuell
