Der Halbleiterkonzern Infineon sowie neun weitere Chiphersteller müssen wegen verbotener
Preisabsprachen Millionenbußen zahlen. Die EU-Kommission bestrafte
die Unternehmen am Mittwoch mit einem Bußgeld von insgesamt 331
Millionen Euro. Davon entfällt knapp die Hälfte auf den japanischen
Hersteller Samsung. Infineon muss 56,7 Millionen Euro zahlen. Die
Unternehmen hätten die Preise für DRAM-Chips mit den Konkurrenten
abgesprochen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Zum Kartell
gehörten die Firmen Micron, Samsung, Hynix, Infineon, NEC, Hitachi
Zosen , Mitsubishi Corp , Toshiba
, Elpida und Nanya. Micron blieb straffrei, da
der Konzern das Kartell anzeigte./mt/DP/stb
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.
Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.
Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.
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Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.