Der Halbleiterkonzern Infineon sowie neun weitere Chiphersteller müssen wegen verbotener
Preisabsprachen Millionenbußen zahlen. Die EU-Kommission bestrafte
die Unternehmen am Mittwoch mit einem Bußgeld von insgesamt 331
Millionen Euro. Davon entfällt knapp die Hälfte auf den japanischen
Hersteller Samsung. Infineon muss 56,7 Millionen Euro zahlen. Die
Unternehmen hätten die Preise für DRAM-Chips mit den Konkurrenten
abgesprochen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Zum Kartell
gehörten die Firmen Micron, Samsung, Hynix, Infineon, NEC, Hitachi
Zosen , Mitsubishi Corp , Toshiba
, Elpida und Nanya. Micron blieb straffrei, da
der Konzern das Kartell anzeigte./mt/DP/stb
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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