Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die Ausschreibung für die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga gegeben. Einer Selbstverpflichtung der DFL zufolge sei es einem Bieter ab der Spielzeit 2017/18 nicht mehr möglich, alleiniger Rechteinhaber für alle Live-Spiele der Bundesliga zu werden, teilte die Behörde am Montag mit.
"Solange nur ein Inhaber der Live-Rechte am Markt ist, birgt dies die Gefahr, dass der Innovationswettbewerb -insbesondere der von internetbasierten Angeboten - beschränkt wird", sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Das Bundeskartellamt sehe es angesichts der von Ligaverband und DFL vorgeschlagenen Paketstruktur allerdings als ausreichend an, wenn künftig - je nachdem, ob alle Verbreitungswege oder nur die Internet- und Mobilfunkverbreitung umfasst seien - zwischen 30 und 102 attraktive Bundesligaspiele von insgesamt 306 Spielen zusammen mit umfassenden Möglichkeiten zur Highlight-Berichterstattung von einem alternativen Bieter erworben würden.
