Von Adria Calatayud
AMSTERDAM (Dow Jones)--Der niederländische Anbieter von Gesundheitstechnologie Royal Philips hat die Produktion von externen Defibrillatoren in seinen US-Werken in Andover und Bundesstaat Massachusetts, und Bothell, Washington, unterbrochen. Darauf verständigte sich die Koninklijke Philips NV mit dem US-Justizministerium, das die Gesundheitsbehörde FDA vertritt.
Dem Schritt vorangegangen sind Inspektionen, die im Jahr 2015 und davor durchgeführt wurden. Zu den Gründen für die Unterbrechung äußerte sich Philips zunächst nicht weiter. Defibrillatoren, die derzeit genutzt würden, sollen aber nicht ausgemustert werden. Es gebe keinen Grund zu der Annahme, dass die medizinischen Geräte zur Behandlung von Kammerflimmern und Kammerflattern ein Risiko für die Patienten seien.
Die Unterbrechung der Fertigung dürfte den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im vierten Quartal mit rund 20 Millionen Euro und im Gesamtjahr 2018 mit 60 Millionen Euro belasten, erwartet Philips. Die betroffenen Defibrillator-Produktreihen erzielten 2016 pro Quartal zusammen rund 35 Millionen Euro Umsatz, wie das Unternehmen hinzufügte.
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October 11, 2017 02:07 ET (06:07 GMT)
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