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Gold knackt die nächste wichtige Marke, Bayer mit kräftigem Kursplus

Trotz einer zwischenzeitlichen Kurserholung im DAX zeigte sich am heutigen Mittwoch sehr deutlich, dass die Nervosität im Markt bleibt.

Das war heute los. Am Vormittag herrschte an den Börsen noch Erleichterung, nachdem die chinesische Notenbank die Landeswährung Yuan wieder unter die Marke von 7,00 Yuan je Dollar gedrückt hatte. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die Eskalationsspirale im Handelskrieg vorerst nicht weiterdreht. Dafür spricht auch ein Kommentar von Larry Kudlow, dem Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, laut dem die USA an einer Fortsetzung der Verhandlungen zur Lösung des Zollkonflikts mit China interessiert seien.

Diese Entspannung führte dazu, dass der DAX zeitweise Kurszuwächse von 1,5 Prozent verbuchen konnte. Am Nachmittag drehte sich die Stimmung jedoch. Die US-Börsen wiesen im frühen Handel deutliche Verluste auf. Anleger zeigten sich verunsichert und flüchteten in so genannte Sicherheitsinvestments. Dazu gehörte insbesondere Gold. Das Edelmetall kletterte erstmals seit 2013 über die Marke von 1.500 US-Dollar pro Feinunze. Die Verunsicherung der Anleger sorgte dafür, dass der DAX seine Gewinne abgab und am Nachmittag sogar leicht in der Verlustzone rutschte. Im späten Handel konnte sich das Barometer jedoch wieder fangen.

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Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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