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Gold knackt die nächste wichtige Marke, Bayer mit kräftigem Kursplus

Trotz einer zwischenzeitlichen Kurserholung im DAX zeigte sich am heutigen Mittwoch sehr deutlich, dass die Nervosität im Markt bleibt.

Das war heute los. Am Vormittag herrschte an den Börsen noch Erleichterung, nachdem die chinesische Notenbank die Landeswährung Yuan wieder unter die Marke von 7,00 Yuan je Dollar gedrückt hatte. Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass sich die Eskalationsspirale im Handelskrieg vorerst nicht weiterdreht. Dafür spricht auch ein Kommentar von Larry Kudlow, dem Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, laut dem die USA an einer Fortsetzung der Verhandlungen zur Lösung des Zollkonflikts mit China interessiert seien.

Diese Entspannung führte dazu, dass der DAX zeitweise Kurszuwächse von 1,5 Prozent verbuchen konnte. Am Nachmittag drehte sich die Stimmung jedoch. Die US-Börsen wiesen im frühen Handel deutliche Verluste auf. Anleger zeigten sich verunsichert und flüchteten in so genannte Sicherheitsinvestments. Dazu gehörte insbesondere Gold. Das Edelmetall kletterte erstmals seit 2013 über die Marke von 1.500 US-Dollar pro Feinunze. Die Verunsicherung der Anleger sorgte dafür, dass der DAX seine Gewinne abgab und am Nachmittag sogar leicht in der Verlustzone rutschte. Im späten Handel konnte sich das Barometer jedoch wieder fangen.

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© 2019 marktEINBLICKE
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

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