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flatex Morning-news Öl (WTI): Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West ...

Der Preis für ein Fass Rohöl der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) im Oktober-Kontrakt an der US-Terminbörse NYMEX korrigierte zuletzt bis an ein 61,8prozentiges Fibonacci-Retracement bei der Marke von 52,83 US-Dollar. Diese Marke kam WTI am Freitag, den 23. August 2019 mit einem Tagestief von 53,24 US-Dollar bereits sehr nah. Seitdem führte eine Erholungsbewegung bereits über den Widerstand von 55,26 US-Dollar hinauf. Der am Mittwoch ausgewiesene Bericht zu den wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten der EIA unterstütze die Aufwärtsbewegung, denn im Vergleich zur Vorwoche reduzierten dich die Lagerbestände um rund 10 Millionen Fass. Mit 427,8 Millionen Fass befinden sich die Lagerbestände nun im Bereich des Fünfjahresdurchschnittswertes.

flatex-wti-29082019.png

Zur Charttechnik: Ausgehend vom langfristigen Verlaufstief des 24. Dezember 2018 bis zum Jahreshoch des 23. April 2019 bei 65,57 US-Dollar, wären die nächsten übergeordneten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände wären bei 57,70/60,71 und 65,57 US-Dollar auszumachen. Die Unterstützungen hingegen kämen bei den Marken von 52,83/49,82 und 44,95 US-Dollar in Betracht.

flatex-select

  • Long: DE000MF92XXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Oct19

  • Short: DE000MF92XXX Morgan Stanley Faktor 2 WTI Crude Oil Oct19

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

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