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Dr. Jürgen Callies (MEAG): Das britische Pfund wird zum Gradmesser für die Verhandlungen

Das hat es noch nie gegeben: Mit Großbritannien steht ein Land nach langem Hin und Her kurz vor dem EU-Austritt. Dennoch bleiben die Börsen merkwürdig ruhig. Woran liegt das?


In den nächsten Tagen endet ein Prozess mit langjähriger Historie. Zum ersten Mal seit dem Vertrag von Lissabon verlässt ein Land die Europäische Union. Noch dazu ist es die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU - ein immenser Verlust.


Doch wie konnte es soweit kommen? Eigentlich muss man in das Jahr 2007 zurückgehen. Damals wurde der Vertrag von Lissabon abgeschlossen, der 2009 in Kraft trat und die EU weiterentwickeln sollte. Dieser Vertrag führte aber erstmalig die Möglichkeit ein, die europäische Union zu verlassen: Artikel 50 regelt den Austritt aus der EU. Davor war ein Austritt nicht vorgesehen.


Lesen Sie hier den vollständigten Artikel "Das britische Pfund wird zum Gradmesser für die Verhandlungen" von Dr. Jürgen Callies, MEAG (Quelle: www.wiwo.de).




Finden Sie hier Informationen zu den Vermögensverwaltenden Fonds und Produkten von MEAG.


© 2020 Asset Standard
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

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