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MÄRKTE ASIEN/Schwach - Corona-Sorgen in Tokio nehmen zu

DJ MÄRKTE ASIEN/Schwach - Corona-Sorgen in Tokio nehmen zu

Von Steffen Gosenheimer

TOKIO / HONGKONG (Dow Jones)--Zum Wochenausklang sind die Börsenampeln an den Aktienmärkten in Ostasien auf rot gesprungen. Für Verkaufsstimmung sorgte unter anderem das am Vortag berichtete, deutlich unter der Erwartung gebliebene Wirtschaftswachstum in den USA. In Tokio kam als Belastungsfaktor hinzu, dass in Japan Berichten zufolge wohl die Lockdown-Maßnahmen wegen der Ausbreitung der Corona-Pandemie auf weitere Teile des Landes ausgedehnt werden. Bislang gelten diese nur für Tokio und Okinawa. Zuletzt hatten die Neuinfektionszahlen in Tokio, wo gerade die Olympischen Spiele stattfinden, neue Rekorde erreicht.

An den chinesischen Börsen dürfte bei den teils deutlichen Verlusten auch eine technische Gegenreaktion nach den sehr starken Gewinnen der beiden Vortage eine Rolle gespielt haben.

Der Tokioter Nikkei-Index verlor 1,8 Prozent auf 27.283 Punkte. Er wurde zusätzlich belastet von der breiten Dollarschwäche, der damit auf das enttäuschend ausgefallene US-BIP reagierte und den Yen auf den höchsten Stand der Woche hievte. In Seoul (-1,2%) war von nachlassender Begeisterung über die Quartalsergebnisse die Rede, nachdem die meisten großen Unternehmen mittlerweile berichtet haben.

Technologieschwergewichte in Hongkong wieder schwer gebeutelt 

Unter den Einzelwerten gaben in Hongkong (HSI -1,7% im Späthandel) wie an den Tagen zuvor die volatilen Technologieschwergewichte den Takt vor, diesmal wieder nach unten. Tencent, Alibaba und Meituan rutschten zwischen 3 und 7 Prozent ab. Dazu hieß es, das Investorenvertrauen sei noch nicht wieder hergestellt, nachdem Peking am Vortag versucht hatte, die Gemüter nach den jüngsten regulatorischen Verschärfungen für einige Unternehmen zu beruhigen.

Ping An Securities sprach in Schanghai (-0,4%) vom Eintritt des chinesischen Marktes in eine Anpassungsphase, wobei es staatlicherseits aber grundsätzlich Unterstützung für den Markt gebe.

Der Kurs des Batterieherstellers CATL schloss 1,4 Prozent niedriger. Das Unternehmen will versuchen, Batterien für Fahrzeuge kostengünstiger auf Basis von Natriumionen herzustellen.

Bei den Einzelwerten machten ansonsten Quartalszahlen die Kurse. In Seoul gaben LG Electronics nach einem unter den Erwartungen gebliebenen Nettogewinn um 5,4 Prozent nach.

In Tokio hatten unter anderem Kyocera (-2,5%), Konica (-4,6%), Fanuc (-6,2%), Fujitsu (-8,9%), Daiichi Sankyo (-3,0%), Mitsui O S K Lines (+12,3%), Astellas Pharma (-8,8%), Daiwa Securities (unverändert) und Panasonic (-3,3%) berichtet. Denso(+3,0%) hob den Ausblick an und kündigte einen Aktienrückkauf an.

Sinkender Eisenerzpreis lastet auf Rohstoffaktien 

In Sydney profitierten National Australia Bank (NAB) (+0,7%) von der Ankündigung eines Aktienrückkaufs. Bei Mineral Resources (-0,6%) wurde die Steigerung der Eisenerzförderung im vierten Quartal um 27 Prozent überlagert von aktuell weiter deutlich gesunkenen Eisenerzpreisen. Sie werden belastet von Versuchen der chinesischen Regulierer, die Stahlproduktion aus Umweltschutzerwägungen zu senken. Der Kurs des Eisenerzförderers Fortescue büßte gut 5 Prozent ein, die Kurse der Rohstoffriesen Rio Tinto und BHP gaben dagegen nur moderat nach.

Der Tankstellenbetreiber Ampol (-1,0%) hatte derweil angekündigt, sich am Aufbau eines Batterieaufladenetzes beteiligen zu wollen. Origin Energy (-7,8%) litten unter der Ankündigung einer hohen Wertberichtigung.

Index (Börse)      zuletzt   +/- %   % YTD    Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.392,60   -0,3%   +12,2%   08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   27.283,59   -1,8%   +1,2%   08:00 
Kospi (Seoul)      3.202,32   -1,2%   +11,4%   08:00 
Schanghai-Comp.     3.397,36   -0,4%   -2,2%   09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   25.862,41   -1,7%   -6,6%   10:00 
Taiex (Taiwan)     17.247,41   -0,9%   +17,1%   07:30 
Straits-Times (Sing.)  3.182,92   +0,1%   +10,5%   11:00 
KLCI (Malaysia)     1.501,40   -0,8%   -7,0%   11:00 
BSE (Mumbai)      52.719,10   +0,1%   +10,1%   12:00 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- %   00:00  Do, 9:17  % YTD 
EUR/USD          1,1886   -0,0%   1,1888   1,1868  -2,7% 
EUR/JPY          130,28   +0,1%   130,12   130,36  +3,3% 
EUR/GBP          0,8518   +0,0%   0,8516   0,8509  -4,6% 
GBP/USD          1,3955   -0,0%   1,3961   1,3949  +2,0% 
USD/JPY          109,60   +0,1%   109,50   109,83  +6,2% 
USD/KRW         1149,47   +0,5%  1143,36  1146,14  +5,9% 
USD/CNY          6,4611   +0,1%   6,4564   6,4676  -1,0% 
USD/CNH          6,4640   +0,1%   6,4577   6,4686  -0,6% 
USD/HKD          7,7739   +0,0%   7,7704   7,7758  +0,3% 
AUD/USD          0,7379   -0,2%   0,7396   0,7395  -4,2% 
NZD/USD          0,6996   -0,2%   0,7011   0,6983  -2,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        39.835,76   +0,7% 39.543,76 40.046,51 +37,1% 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settl.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         73,09   73,62   -0,7%   -0,53 +51,7% 
Brent/ICE         75,51   76,05   -0,7%   -0,54 +47,7% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.827,94  1.828,23   -0,0%   -0,29  -3,7% 
Silber (Spot)       25,54   25,58   -0,1%   -0,04  -3,2% 
Platin (Spot)      1.058,50  1.064,30   -0,5%   -5,80  -1,1% 
Kupfer-Future        4,50    4,52   -0,6%   -0,03 +27,5% 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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July 30, 2021 03:17 ET (07:17 GMT)

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