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MÄRKTE EUROPA/DAX & Co zum Jahresauftakt klar im Plus

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX & Co zum Jahresauftakt klar im Plus

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte sind am ersten Handelstag des Jahres 2024 im Plus gestartet. Der DAX lagt um 1,1 Prozent auf 16.932 Punkte zu. Hier steigen Rheinmetall um 4 Prozent, die Aktie gehörte im Vorjahr bereits zu den größten Gewinnern. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,8 Prozent auf 4.559 Zähler. Auffallend ist die Breite der Bewegung, alle Subindizes notieren im Plus. In Europa bleibt die Börse in Zürich am Dienstag noch geschlossen. Zur Vorsicht mahnen allenfalls die Anleihen, bei denen nun bereits den zweiten Tag in Folge Gewinnmitnahmen zu beobachten sind.

Historische betrachtet ist der Januar kein einfacher Börsenmonat. So heißt es am Morgen von QC-Asset-Management, dass im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre der Januar sowohl beim DAX als auch beim S&P-500 negative Renditen lieferte. Dabei war der Januar beim DAX in 10 von 20 Fällen negativ, beim S&P-500 sogar in 11 von 20.

Aktienmarkt profitiert weiterhin von erwarteten Zinssenkungen 

Am Stimmungsbild hat sich über den Jahreswechsel nichts geändert, weiterhin steht 2024 im Zeichen diverser Zinssenkungen der US-Notenbank wie auch der Europäischen Zentralbank. Begleitet wurden die steigenden Kurse am Aktienmarkt jüngst von der Hoffnung, dass sich die Inflationsrate dem 2-Prozentziel der Notenbanken annähert und im Frühjahr 2024 mit der Senkung der Leitzinsen begonnen wird, während die Wirtschaft eine Rezession vermeidet.

Öl klettert am Morgen im asiatischen Handel auf Grund geopolitischer Spannungen, die zu Versorgungsengpässen führen könnten. Am Wochenende zerstörte die US-Marine drei Boote mit vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen, nachdem sie ein Containerschiff im Roten Meer angegriffen hatten. Der Iran schickte ein Kriegsschiff in die Region.

Auch der Preis für Gold steigt. Der anhaltende Krieg zwischen Israel und der Hamas werde voraussichtlich auch in diesem Jahr anhalten, was eine Stütze für die Goldpreise darstellen dürfte, erläutert Axis Securities. Zentralbanken dürften bei jedem Preisrückgang Gold ansammeln, fügen die Analysten hinzu.

Gewinnwarnung von Nokia zeichnete sich ab 

"Die Gewinnwarnung von Nokia kommt nicht aus dem Nichts", so ein Marktteilnehmer zu dem finnischen Telekommunikationsausrüster. Dieser hatte kurz vor Jahresultimo mitgeteilt, seine Finanzziele für 2023 nicht mehr zu erreichen. Der Ausblick für 2023 war trotz der schwachen Geschäftszahlen zum dritten Quartal noch bestätigt worden. Dies bedingte für die Analysten der LBBW bereits ein sehr starkes Schlussquartal, wobei für die Zielerreichung das Timing erhoffter Lizenzzahlungen aus Patentstreitigkeiten als elementar eingestuft wurde. Diese fanden zum einen nun nicht mehr statt, zum anderen berichtete das Unternehmen von anhaltenden Ausgabenbeschränkungen auf Kundenseite. Die Aktie notiert im frühen Handel kaum verändert.

Mit über 45.800 Dollar handelt der Bitcoin zum Jahresbeginn auf dem höchsten Stand seit fast zwei Jahren. Cryptofans warten auf den 10. Januar, dann nämlich wird die Frage beantwortet, ob der geplante Bitcoin-ETF kommt und die US-Börsenaufsicht SEC dem Vorhaben zustimmt. Wenn ja, könnte dies nach Einschätzung von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege RoboMarket, einen regelrechten Boom am Kryptowährungsmarkt auslösen. Damit stünde der ETF jedem Kleinanleger ohne großen Aufwand und Umwege zur Verfügung. Die Erwartungen seien hoch, das entsprechende Enttäuschungspotenzial auf der anderen Seite damit aber auch.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.558,55    +0,8%     36,90     +0,8% 
Stoxx-50        4.110,70    +0,4%     17,33     +0,4% 
DAX          16.931,58    +1,1%    179,94     +1,1% 
MDAX          27.249,24    +0,4%    111,94     +0,4% 
TecDAX         3.368,96    +0,9%     31,55     +1,0% 
SDAX          14.054,77    +0,7%     94,41     +0,7% 
FTSE          7.756,14    +0,3%     22,90       0% 
CAC           7.598,28    +0,7%     55,10     +0,7% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,09           +0,08     -0,48 
US-Zehnjahresrendite    3,94           +0,06     +0,06 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Di, 8:21 Uhr Fr, 17:42 Uhr % YTD 
EUR/USD          1,1030    -0,1%    1,1031     1,1057 -0,1% 
EUR/JPY          156,05    +0,3%    156,07     155,84 +0,3% 
EUR/CHF          0,9318    +0,4%    0,9324     0,9306 +0,4% 
EUR/GBP          0,8653    -0,3%    0,8658     0,8684 -0,2% 
USD/JPY          141,48    +0,4%    141,50     140,90 +0,4% 
GBP/USD          1,2748    +0,1%    1,2741     1,2733 +0,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,1396    +0,2%    7,1348     7,1263 +0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        45.709,25    +5,0%   45.414,69   42.284,31 +5,0% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex         72,76    71,65     +1,5%     +1,11 +1,1% 
Brent/ICE         78,18    77,04     +1,5%     +1,14 +1,4% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF         32,925    32,10     +2,6%     +0,83   0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)       2.073,90   2.062,36     +0,6%     +11,54 +0,6% 
Silber (Spot)       24,04    23,78     +1,1%     +0,26 +1,1% 
Platin (Spot)       994,52    992,00     +0,3%     +2,52 +0,3% 
Kupfer-Future        3,89     3,89     +0,0%     +0,00 +0,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 02, 2024 03:46 ET (08:46 GMT)

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© 2024 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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