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Hapag-Lloyd veröffentlicht Geschäftsbericht 2025 und schlägt Dividende von 3,00 Euro je Aktie vor
Heute hat Hapag-Lloyd seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Das Konzern-EBITDA belief sich auf 3,6 Milliarden US-Dollar (3,2 Milliarden Euro) und das Konzern-EBIT auf 1,1 Milliarden US-Dollar (1,0 Milliarde Euro), während das Konzernergebnis 1,0 Milliarde US-Dollar (0,9 Milliarden Euro) erreichte. Das Ergebnis lag am oberen Ende der Prognose, jedoch unter dem Vorjahresniveau, insbesondere aufgrund niedrigerer Frachtraten und höherer operativer Kosten. "2025 war ein gutes Jahr für Hapag-Lloyd mit soliden Ergebnissen. Wir haben unsere Transportmenge gesteigert und den Markt übertroffen. Unser Gemini-Netzwerk erreichte eine Fahrplantreue von 90 % und die Kundenzufriedenheit stieg auf ein neues Rekordniveau. Wir haben erheblich in die Effizienz und Modernisierung unserer Flotte investiert, um unseren operativen Betrieb weiter zu dekarbonisieren. Außerdem hat unser wachsendes Terminalportfolio zunehmend zum Erfolg unseres Liniengeschäfts beigetragen", sagte Rolf Habben Jansen, CEO der Hapag-Lloyd AG. Im Segment Linienschifffahrt stiegen die Umsätze im Jahr 2025 auf 20,6 Milliarden US-Dollar (18,3 Milliarden Euro). Das EBITDA ging auf 3,5 Milliarden US-Dollar (3,1 Milliarden Euro) und das EBIT auf 1,0 Milliarde US-Dollar (0,9 Milliarden Euro) zurück. Während die Transportmenge - gestützt durch die erfolgreiche Implementierung des Gemini-Netzwerks - um 8 % auf 13,5 Millionen TEU anstieg, sank die durchschnittliche Frachtrate infolge wachsender Kapazitäten und zunehmender Handelsungleichgewichte um 8 % auf 1.376 USD/TEU. Darüber hinaus wirkten sich höhere Kosten aufgrund operativer Störungen infolge neuer Zollpolitiken, anhaltender Sicherheitskonflikte im Roten Meer, Anlaufkosten für das Gemini-Netzwerk sowie Hafenüberlastungen negativ auf das Ergebnis aus. Demgegenüber setzten im zweiten Halbjahr 2025 erste Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit Gemini ein, die im Jahr 2026 vollständig realisiert werden sollen. Positiv wirkten sich einmalige und nicht liquiditätswirksame Effekte im vierten Quartal aus. Im Segment Terminal & Infrastruktur stiegen die Umsätze im Jahr 2025 auf 514 Millionen US-Dollar (455 Millionen Euro), bedingt durch die Akquisition und den Hochlauf neuer Terminals sowie ein starkes Wachstum beim Umschlag infolge zunehmender Synergien mit dem Liniengeschäft. Das EBITDA lag mit 152 Millionen US-Dollar (134 Millionen Euro) auf dem Niveau des Vorjahres, während das EBIT aufgrund operativer Herausforderungen und Anlaufkosten im Segment auf 66 Millionen US-Dollar (58 Millionen Euro) zurückging. Auf Basis der soliden Ergebnisentwicklung werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hapag-Lloyd AG der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 3,00 Euro je Aktie vorschlagen - dies entspricht einer Gesamtausschüttung von 0,5 Milliarden Euro. Für das Jahr 2026 erwartet der Vorstand ein Konzern-EBITDA in einer Bandbreite von 1,1 bis 3,1 Milliarden US-Dollar (0,9 bis 2,6 Milliarden Euro) sowie ein Konzern-EBIT in einer Bandbreite von "Zu Beginn des Jahres 2026 haben ungünstige Wetterbedingungen unsere Geschäftsentwicklung belastet. Außerdem führt der Konflikt im Nahen Osten nun zu erheblichen Störungen in unserem Netzwerk sowie zu einem deutlichen Anstieg der operativen Kosten. Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass das Ergebnis im Jahr 2026 unter dem von 2025 liegen wird. Wir werden zunehmende Synergien aus unserem Gemini-Netzwerk heben und unsere Kosteneinsparinitiativen beschleunigen, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun werden, um ihre Lieferketten intakt zu halten. Gleichzeitig werden wir unseren Wachstumskurs fortsetzen, indem wir unser Terminalportfolio unter der Marke Hanseatic Global Terminals ausbauen und entschlossen auf einen erfolgreichen Abschluss unseres Merger Agreements mit ZIM hinarbeiten", sagte Rolf Habben Jansen.
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2298070 26.03.2026 CET/CEST




