Mit 1,8 Mrd. $ sichert sich BERKSHIRE zunächst 2,49 % am Versicherungskonzern TOKIO MARINE und setzt damit den Trend fort, auf japanische Aktien zu setzen. Der Einstieg erfolgt über die BERKSHIRE-Tochter National Indemnity, die rund 48,2 Mio. eigene Aktien von TOKIO MARINE übernimmt. Die Beteiligung wird damit direkt über einen Verkauf von Treasury Shares abgewickelt. Zudem sichert sich BERKSHIRE die Möglichkeit, seinen Anteil künftig über Zukäufe auf bis zu 9,9 % auszubauen - ohne eine Zustimmung des Vorstands von TOKIO MARINE einholen zu müssen. Der Einstieg ist mehr als nur eine Position im Portfolio - offenbar ist eine umfassende strategische Kooperation geplant: So wollen beide Unternehmen künftig insbesondere im Rückversicherungsgeschäft zusammenarbeiten und auch bei globalen Investitionen, etwa bei Übernahmen und Beteiligungen, gemeinsame Wege gehen. Die BERKSHIRE-Tochter wird zudem Teile des Versicherungsportfolios von TOKIO MARINE übernehmen. Die Partnerschaft stärkt damit die Risikotragfähigkeit beider Konzerne.
Catharina Nitsch aus Ihrer Bernecker Redaktion / www.bernecker.info
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