DJ HSBC verkauft Geschäfte in Indonesien an OCBC
Von Megan Cheah
DOW JONES--Der britische Finanzkonzern HSBC Holdings verkauft sein Vermögensverwaltungs- und Privatkundengeschäft in Indonesien an die Oversea-Chinese Banking Corp. (OCBC) aus Singapur. Damit setzt HSBC die Konzernstrategie fort, Vermögenswerte außerhalb seiner Kernmärkte abzustoßen.
Wie OCBC am Montagabend mitteilte, umfasst die Transaktion die Übertragung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus dem Privatkunden- und Vermögensverwaltungsgeschäft der PT Bank HSBC Indonesia an die OCBC Indonesia.
Das zu übertragende verwaltete Vermögen beläuft sich auf insgesamt 6,6 Milliarden Singapur-Dollar, was 5,17 Milliarden US-Dollar bzw. 4,42 Milliarden Euro entspricht. Dies erhöht das verwaltete Vermögen von OCBC Indonesia um rund 25 Prozent, wie OCBC, Singapurs zweitgrößte Bank nach Vermögenswerten, mitteilte.
Durch die Transaktion erhält die indonesische Tochtergesellschaft von OCBC 336.000 Kunden und rund 1.300 Mitarbeiter. Damit baue OCBC seine Aktivitäten in der größten Volkswirtschaft Südostasiens weiter aus, nachdem bereits 2024 die PT Bank Commonwealth Indonesia übernommen wurde, sagte OCBC-CEO Tan Teck Long.
Der Gesamtpreis für den Deal, der intern finanziert wird, wird laut OCBC auf der Grundlage des Nettovermögenswerts des Zielgeschäfts bei Abschluss berechnet, zuzüglich einer Prämie von bis zu etwa 0,48 Milliarden Singapur-Dollar, vorbehaltlich der Anpassungsmechanismen der Vereinbarung.
Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2027 erwartet.
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May 05, 2026 01:06 ET (05:06 GMT)
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