2018 für 1,8 Mrd. CAD verkauft: Die Bisha-Mine ist Eritreas bekanntester Bergbau-Exit. Das Team hinter Alpha Exploration kennt die Geschichte aus erster Hand - und will sie wiederholen.
Es gibt Gebiete auf dieser Welt, in denen die Erde mit Rohstoffen geradezu durchsetzt ist, die aber kaum jemand ernsthaft sucht. Der Arabisch-Nubische Schild ist eines davon. Die Gesteinsformation erstreckt sich von Nordostafrika bis zur Arabischen Halbinsel, beherbergt mehr als 1.000 historisch dokumentierte Gold- und Kupferminen und ist dabei größer als der gesamte Australische Schild. Und trotzdem: Verglichen mit den großen Explorationszielen Kanadas oder Australiens ist er nahezu unangetastet. Genau hier setzt Alpha Exploration (TSXV: ALEX, ISIN: VGG3198S1074, WKN: A3DLBX) an.
Das Unternehmen hat sich 2018 in Eritrea festgesetzt, in einem Land, das viele westliche Investoren noch immer meiden. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Eritrea verfügt über ein verlässliches Bergbaurecht nach westaustralischem Vorbild, eine wachsende Infrastruktur und eine beachtliche Bergbaugeschichte, die beweist, was hier möglich ist. Die Bisha-Mine wurde 2002 entdeckt, 2011 in Produktion gebracht und 2018 für 1,8 Mrd. CAD an den chinesischen Konzern Zijin Mining verkauft. Alpha-Direktor Dr. John Clarke saß damals als CEO von Nevsun Resources selbst am Steuer. Er kennt den Weg von der Entdeckung zum Exit wie kaum ein anderer. Dass er heute bei Alpha an Bord ist, ist kein Zufall.
Wo andere aufgehört haben, fängt Alpha an
Das Kerkasha-Projekt liegt rund 135 Kilometer westsüdwestlich der Hauptstadt Asmara, ist über bestehende Straßen mit dem Containerhafen Massawa verbunden und umfasst 514 Quadratkilometer, die Alpha zu 100 Prozent hält. Das Gebiet war bereits vor der Übernahme mit einem Vorinvestment von 3,7 Mio. USD durch Anglo-Thani erkundet worden. Vier dokumentierte italienische Goldminen aus der Kolonialzeit und sieben Gebiete mit nachgewiesenem historischen Kleinbergbau zeugen davon, dass hier schon lange nach Gold gesucht wird. Aber eben nie systematisch, nie mit moderner Technologie, nie mit dem konsequenten Blick eines erfahrenen Teams.
Seit 2018 hat Alpha genau das geändert. Unter Einsatz von maschinellem Lernen, Echtzeit-Probenahmetechnik und jahrzehntelanger Regionalerfahrung wurden 20 neue Erkundungsgebiete identifiziert. Drei davon haben sich als eigenständige Entdeckungen mit jeweils Multimillionen-Unzen-Potenzial erwiesen. Und das auf einer Fläche, die erst zu einem kleinen Teil gebohrt ist.
Hochgradige Goldfunde und enormes Potenzial
Das Herzstück des Portfolios ist das Aburna-Goldgebiet, ein 7,2 mal 2 Kilometer großes orogenes Goldvorkommen mit strukturellen Zielzonen, das Alpha als Neuentdeckung auf Basis eigener Exploration gemacht hat.
Die dortigen Bohrergebnisse sind als hochgradig einzuschätzen. Im globalen Vergleich gelten Goldgehalte von 1 bis 2 Gramm pro Tonne für viele Minen bereits als wirtschaftlich. Was Alpha in Aburna aus dem Boden holt, liegt in einer anderen Dimension: 18 Meter mit 15,33 Gramm pro Tonne, 16 Meter mit 14,07 Gramm pro Tonne, 49 Meter mit 2,75 Gramm pro Tonne. Das sind keine Ausreißer, sondern ein wiederkehrendes Muster über ein 7,2 mal 2 Kilometer großes Goldgebiet. Vorläufige metallurgische Tests bestätigen, dass sich das Gold mit einer Aufbereitungsrate von bis zu 91,9 Prozent aus dem Gestein lösen lässt. Ein Bohrloch aus Februar 2026 durchteufte in 150 Metern Tiefe eine weitere mineralisierte Zone mit 3,12 Gramm Gold pro Tonne. Das Vorkommen reicht also tiefer, als anfangs angenommen. Bislang wurden erst rund 20 Prozent des Korridors gebohrt. Die bis Ende 2026 angepeilte erste Ressourcenschätzung, wird zeigen, was wirklich im Boden steckt und ist für Alpha Exploration der zentrale Wertkatalysator des Jahres.
Parallel zu Aburna arbeitet Alpha an zwei weiteren Entdeckungen, die für sich genommen bereits außergewöhnlich wären. Anagulu ist ein Kupfer-Gold-System vom sogenannten Porphyr-Typ, das nach aktuellem Stand erst der dritte derartige Fund auf dem gesamten Nubischen Schild ist. Das Entdeckungsbohrloch lieferte 108 Meter mit 1,24 Gramm Gold und 0,60 Prozent Kupfer, davon 49 Meter mit 2,33 Gramm Gold und 1,05 Prozent Kupfer. Der Zielfußabdruck wurde inzwischen auf 4 mal 2 Kilometer ausgeweitet. Dr. Richard Sillitoe, der wohl bekannteste Porphyrspezialist der Welt, war persönlich vor Ort und bestätigte das Potenzial für eine bedeutende Entdeckung. Sein Gutachten unterstreicht, was hier möglich ist.
Tolegimja, im Nordosten des Konzessionsgebiets gelegen, ist ein sulfidisches Lagerstättensystem, das geologisch ähnlich strukturiert ist wie die nahe gelegene Bisha-Mine, die nur 50 Kilometer entfernt liegt. Der potenzielle Korridor könnte sich über 6 Kilometer erstrecken; der östliche Ast ist noch komplett ungebohrt. Gesteinsproben an der Oberfläche lieferten bis zu 8,33 Gramm Gold pro Tonne. Auch das benachbarte Tolefafa-Zielgebiet, 10 Kilometer südwestlich, zeigt eine starke Zink-Kupfer-Bodenanomalie über 3 Kilometer Länge und wurde noch kein einziges Mal gebohrt.
Kompetentes Team und starke Investorenbasis
Um diesen potenziellen Goldschatz zu heben, versammelt Alpha Exploration ein hochkarätiges Expertenteam. Chairman Michael Hopley entdeckte und verkaufte als CEO von Sunridge Gold die Emba Derho VMS-Lagerstätte in Eritrea. Dr. John Clarke, heute Direktor, verantwortete den kompletten Weg der Bisha-Mine von der Entdeckung bis zum 1,8-Mrd.-CAD-Exit bei Nevsun. CEO John Wilton, seit Oktober 2025 im Amt, bringt 35 Jahre Explorationserfahrung mit, davon 25 Jahre in der panafrikanischen Geologie, und war Co-Entdecker der Otjikoto Goldmine in Namibia. Berater Scott McKeag entdeckte den einzigen bislang bekannten anderen Porphyr-Fund auf dem Nubischen Schild, im Sudan. Das Alpha-Team hat also Eritreas Bergbaugeschichte mitgeschrieben und weiß genau, wie man eine Entdeckung in einen Exit verwandelt.
Das spiegelt sich auch in der Investorenbasis wider. Crescat Capital, Rick Rule, Adrian Day Asset Management, U.S. Global Investors, Ruffer und Konwave AG zählen zu den Geldgebern. Namen, die im Rohstoffsektor für absolute Projektqualität stehen. Management und Berater halten selbst 13,1 Prozent der Anteile.
Fazit: Pipeline voller Katalysatoren birgt Kurschancen
Aktuell kommt Alpha Exploration auf eine Marktkapitalisierung von rund 57 Mio. CAD. Im Zuge einer Privatplatzierung wurden zuletzt rund 7,5 Mio. CAD eingeworben, die weiteren Explorationsarbeiten sind also finanziert. Was folgt, ist ein zweites Halbjahr 2026 voller Katalysatoren: die Erstressourcenschätzung für Aburna, weitere Bohrergebnisse aus Anagulu und Tolegimja sowie möglicherweise erste Erkenntnisse aus einer zweiten Lizenzfläche in Eritrea, für die der Antrag bereits gestellt ist.
Dazu befindet sich Gold trotz aktueller Konsolidierungsphase weiter im strukturellen Aufwärtstrend. Zentralbankankäufe, geopolitische Unsicherheiten und Währungsdruck haben den Goldpreis auf historische Hochstände getrieben. In diesem Umfeld werden Explorer mit starken Bohrergebnissen und kompetentem Management vom Smart Money favorisiert. Alpha Exploration hat beides. Die Aktie verfügt daher bei einer positiven Ressourcenschätzung und weiter positiven operativen Entwicklungen über erhebliches Aufwärtspotenzial.
Weitere Informationen zu Alpha Exploration finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
https://www.miningscout.de/minenaktien/alpha-exploration-ltd/
Unternehmen: Alpha Exploration Ltd.
TSXV: ALEX
ISIN: VGG3198S1074
WKN: A3DLBX
Webseite: https://alpha-exploration.com/
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