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Dr. Eckhard Schulte (MainSky): Revolution in Washington - Kevin Warsh krempelt Geldpolitik um

18.06.2026

Kevin Warsh hat dem in den vergangenen Jahren dominierenden, stark steuernden und interventionistisch-keynesianischen geldpolitischen Ansatz, der mit Ben Bernanke seinen Siegeszug in der westlichen Welt antrat, gestern eine klare Absage erteilt. Stattdessen knüpft er an die Neue klassische Makroökonomie an. Deren Grundidee: Institutionen wie die Notenbank sollten sich möglichst zurückhalten, da sie die Effizienz der Finanzmärkte eher stören als verbessern. Damit kehrt Warsh geldpolitisch zu den Prinzipien der 1980er- und 1990er-Jahre zurück.

"Fed-Put" gehört der Vergangenheit an Mit seiner Absage an eigene Zinsprojektionen macht Warsh deutlich, dass er davon wenig hält. Auch kürzere Pressekonferenzen und insgesamt weniger Kommunikation passen in dieses Bild. Besonders spannend dürften die Ergebnisse der angekündigten Taskforces werden, die bis Jahresende Vorschläge zur künftigen Rolle der Fed-Bilanz vorlegen sollen. Konsequent zu Ende gedacht bedeutet dieser Ansatz auch das Ende des sogenannten "Fed-Put".

Vorerst keine Zinssenkung mehr Bis zum Herbst dürfte es keine Zinsänderung geben. Danach wird neu bewertet werden müssen. Angesichts seines klaren Bekenntnisses zum Inflationsziel von zwei Prozent sind die Chancen auf eine Zinssenkung zum Jahresende allerdings eher gering.

Die Ironie der Geschichte Warsh steht wie kaum ein anderer für das Gegenteil einer stärkeren politischen Einflussnahme auf die Fed. Die vielen Diskussionen und Analysen über ein mögliches Ende der Unabhängigkeit der US-Notenbank wirken nach der gestrigen Pressekonferenz weitgehend gegenstandslos.

MainSky Asset Management AG

Grüneburgweg 58-62 60322 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 150 49 680-0

www.mainsky.de

Pressekontakt:

Kranch Media Thomas Kranch

Mozartstraße 30 64584 Biebesheim am Rhein

Tel.: 0151 / 1200 25 35

E-Mail: tk@kranch-media.de

Über die MainSky Asset Management AG

Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.

Über den MainSky Macro Allocation Fund

Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.

Disclaimer Dieses Informationsmaterial enthält kein Angebot zum Erwerb oder zur Zeichnung von Wertpapieren. Alleinige Grundlage für den Erwerb von MainSky Investmentfonds sind die jeweiligen Verkaufsprospekte. Die Informationen in diesem Dokument sind ausschließlich zur Veranschaulichung und zur Diskussion bestimmt und stellen keine Beratung dar. Die enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. Angaben über Anlageergebnisse und Anlageziele sind keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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