Die Märkte starten erleichtert in die neue Woche. Nach Berichten über eine neue Gesprächsbereitschaft noch in dieser Woche in Qatar zwischen den USA und Iran ziehen die US-Futures an. S&P 500 und Nasdaq 100 liegen vorbörslich rund 0,5 % im Plus. Der DAX startet in der Vorbörse ebenso rd. 0,5 % fester in den Tag. Öl bleibt mit Brent bei gut 72 Dollar unten. Der Markt preist damit zunächst keine weitere Eskalation im Nahen Osten ein.
Auffällig bleibt die Rotation: Weg von den großen Tech- und Chipwerten, hinein in die Breite. In den USA erreichte der gleichgewichtete S&P 500 neue Hochs, während die Schwergewichte aus dem KI-Komplex Druck spüren. Bei Rheinmetall bahnt sich eine Erholung an. Banken, Versicherungen udn Pharma bauen Momentum auf.
Auch in Asien schwächeln Samsung und SK Hynix, obwohl Südkorea massive neue Investitionspläne für den Technologiesektor vorbereitet. Samsung soll über zehn Jahre Ausgaben von rund 646 Mrd. Dollar anpeilen. Gemeinsam mit Samsung und SK Hynix will die Regierung ihre Führungsrolle bei KI-Speicherchips langfristig absichern. Geplant sind Investitionen von bis zu 2.000 Billionen Won (rund 1,45 Billionen Dollar) über zehn Jahre. Allein Samsung und SK Hynix wollen vier neue Halbleiterwerke errichten. Gleichzeitig soll die DRAM-Kapazität des Landes innerhalb von fünf Jahren verdoppelt werden - ein Fest für die Ausrüster, aber Überkapazitäten im Chipsektor auf lange Sicht?
Mehrere große US-Banken wie JPMorgan, Morgan Stanley, Bank of New York Mellon, Bank of America und Wells Fargo erwarten, dass der Euro innerhalb der kommenden zwölf Monate bis auf 1,10 US-Dollar fallen könnte. Das entspräche vom aktuellen Niveau aus einem Rückgang von rund 3 %. Der Hintergrund ist einfach: Am Devisenmarkt zählt vor allem der erwartete Zinsvorteil einer Währung.
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Ihr Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe
Auffällig bleibt die Rotation: Weg von den großen Tech- und Chipwerten, hinein in die Breite. In den USA erreichte der gleichgewichtete S&P 500 neue Hochs, während die Schwergewichte aus dem KI-Komplex Druck spüren. Bei Rheinmetall bahnt sich eine Erholung an. Banken, Versicherungen udn Pharma bauen Momentum auf.
Auch in Asien schwächeln Samsung und SK Hynix, obwohl Südkorea massive neue Investitionspläne für den Technologiesektor vorbereitet. Samsung soll über zehn Jahre Ausgaben von rund 646 Mrd. Dollar anpeilen. Gemeinsam mit Samsung und SK Hynix will die Regierung ihre Führungsrolle bei KI-Speicherchips langfristig absichern. Geplant sind Investitionen von bis zu 2.000 Billionen Won (rund 1,45 Billionen Dollar) über zehn Jahre. Allein Samsung und SK Hynix wollen vier neue Halbleiterwerke errichten. Gleichzeitig soll die DRAM-Kapazität des Landes innerhalb von fünf Jahren verdoppelt werden - ein Fest für die Ausrüster, aber Überkapazitäten im Chipsektor auf lange Sicht?
Mehrere große US-Banken wie JPMorgan, Morgan Stanley, Bank of New York Mellon, Bank of America und Wells Fargo erwarten, dass der Euro innerhalb der kommenden zwölf Monate bis auf 1,10 US-Dollar fallen könnte. Das entspräche vom aktuellen Niveau aus einem Rückgang von rund 3 %. Der Hintergrund ist einfach: Am Devisenmarkt zählt vor allem der erwartete Zinsvorteil einer Währung.
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