Wir aktualisieren unsere Q2 Schätzungen und sehen weiterhin ein besseres Gesamtjahr, als es der breitere Markt zu erwarten scheint, trotz ungünstiger Phasing Effekte. Treibstoff belastet mit rund EUR 300 Mio, Streiks mit rund EUR 150 Mio (mwb Schätzung). Wir modellieren einen Q2 Umsatz von EUR 10.800 Mio (+4,6%, preisgetrieben), ein EBIT von EUR 290 Mio (2,7% Marge) sowie einen weitgehend flachen FCF, wobei letzterer eher durch ein kürzeres Buchungsfenster verzerrt wird als durch eine schwächere Cash Generierung. Vor dem Hintergrund der Iran Krise, die die Wahrscheinlichkeit eines strukturell schwächeren Jahres erhöht hatte, hat sich das Unternehmen gut geschlagen. Der Treibstoffanstieg ist bereits in der Aktie eingepreist und sollte sich bis 2027 wieder auflösen. Der Guidance Spielraum für 2026 ist voraussichtlich aufgebraucht, und die Treibstoffrechnung hat ihr Maximum erreicht, doch 2026 macht weniger als 4% unseres Kursziels aus und sollte nicht überbewertet werden. Die Asset Basis stützt den Bull Case. Allein die Flotte deckt rund 70% des EV, das MRO Geschäft, für das wir starkes Wachstum erwarten, weitere rund 40% (mwb Schätzung). Lufthansa bleibt strukturell unterbewertet, während der Markt weiterhin eine nie endende Krise einpreist. BUY, Kursziel unverändert bei EUR 21,00. KAUFEN, Kursziel unverändert bei 21,00 EUR. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/deutsche-lufthansa-ag
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