Anzeige
Mehr »
Sonntag, 09.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Saga bei 0,53 CAD: Bewertet der Markt noch immer nur die Hälfte der Story?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
419 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Gut behauptet - Krise im Nahen Osten perlt ab

DJ XETRA-SCHLUSS/Gut behauptet - Krise im Nahen Osten perlt ab

DOW JONES--Trotz neuer militärischer Scharmützel zwischen dem Iran und den USA hat der deutsche Aktienmarkt am Montag mit kleinen Gewinnen geschlossen. Der DAX gewann 0,2 Prozent auf 25.114 Punkte. Nach Einschätzung von Rabobank stufen die Märkte einen neuen Konflikt rund um die Straße von Hormus als beherrschbar ein. Das habe mehrere Gründe. Erstens habe der Abbau von Lagerbeständen den unmittelbaren Druck gemindert. Zweitens bewegten sich die chinesischen Ölimporte auf niedrigem Niveau. Drittens gebe es zunehmend Alternativen zur Straße von Hormus. Und schließlich sei die Nachfrage gefallen. "Diese Dynamik ist langfristig nicht tragfähig. Aber für einige Wochen - höchstens Monate - könnte der Markt bei den Spot-Ölpreisen weiterhin signalisieren 'Es gibt keinen Schmerz'", so die Analysten.

Unter Druck standen Technologiewerte. Das Wechselbad der Gefühle mit Blick auf das Thema KI setzte sich fort. Ein wichtiger Gradmesser bleibt der technologielastige Kospi. Hier rauschten die Kurse zu Wochenbeginn um 9 Prozent nach unten, in die Tiefe gerissen von den beiden Chipriesen Samsung Electronics (-10%) und SK Hynix (-15%). Infineon verloren 2,9 Prozent und Suss 1,1 Prozent. Der KI-Ausstatter Siemens Energy gab um 1 Prozent nach.

Mit einem zu Wochenbeginn anziehenden Ölpreis ging es für das Lufthansa-Papier um 4,1 Prozent nach unten, die Aktien des Reiseveranstalters Tui büßten 1,1 Prozent ein. Fraport gewannen 1,8 Prozent, hier stützten positive Analystenkommentare. Hapag-Lloyd schlossen 2,7 Prozent fester. Eine neuerliche Schließung der Straße von Hormus würde die Transport-Frachtraten wieder nach oben treiben.

Die Aktien von Hellofresh gaben auch am Montag weiter nach und fielen um 1,6 Prozent zurück. Auch wurde ein neues Rekordtief bei 3,63 Euro markiert. "Seit dem Fall durch den breiten Support um 3,90 Euro kommen jetzt auch laufend Verkäufe durch Stop-Loss-Marken", sagte ein Händler. Die aktuelle Abstufung durch Kepler auf "Reduce" mit Kursziel 3,50 Euro gebe der Aktie nun den Rest. Kräftig nach oben um 17,3 Prozent schossen die Aktien von Docmorris. Die Online-Apotheke wurde von der Deutschen Bank zum Kauf empfohlen, das Kursziel wurde mehr als verdoppelt. Im Sog stiegen Redcare um 7 Prozent.

Tagesgewinner im DAX waren Brenntag mit Aufschlägen von 3,6 Prozent, Siemens Healthineers verteuerten sich um 2,8 Prozent. Für das Papier der Deutschen Börse ging es um 3 Prozent nach oben - der Börsenbetreiber dürfte in der kommenden Woche ordentliche Zahlen zum zweiten Quartal vorlegen.

Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.114  +0,2    2,4 
DAX-Future    25.214  -0,1    2,1 
XDAX       25.099  -0,1    2,1 
MDAX       31.982  +0,2    4,4 
TecDAX      3.870  +0,8    6,8 
SDAX       18.286  +0,9    6,4 
zuletzt    +/- Ticks 
Bund-Future   125,21 -34,0 
*gerundet 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 13, 2026 11:50 ET (15:50 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.