Vossloh hat vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 bekannt gegeben, die ein starkes Umsatzwachstum zeigen, unterstützt durch die Konsolidierung von Sateba. Die Rentabilität stand jedoch unter Druck durch Integrationseffekte sowie höhere Beschaffungs- und Logistikkosten. Das Management hat zudem die Prognose für 2026 gesenkt, was auf schwächere Abrufe unter Rahmenverträgen, Projektverzögerungen bis 2027 und begrenzte Kostenweitergaben zurückzuführen ist. Dennoch bleibt das zugrunde liegende Investitionsszenario intakt. Der Auftragseingang wuchs weiterhin stark, und der Auftragsbestand erreichte einen neuen Rekord, was eine solide Sichtbarkeit für die kommenden Jahre bietet. Daher reduzieren wir unsere Schätzungen für das Geschäftsjahr 2026 auf etwa die Mitte der neuen Prognose und senken unsere mittelfristigen Margenannahmen. Trotz dieser Anpassungen erwarten wir weiterhin, dass Vossloh seine Ziele für 2030 erreicht, unterstützt durch strukturelles Wachstum bei den Ausgaben für die Schieneninfrastruktur. Nach dem jüngsten Rückgang des Aktienkurses sehen wir einen attraktiven Einstiegszeitpunkt. Wir bestätigen unser BUY-Rating, senken jedoch unser Kursziel auf 90,00 EUR von zuvor 100,00 EUR. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/vossloh-ag
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