Wer dachte, die Tech-Rally würde im Sommerwind einfach immer weiter nach vorne segeln, wurde in den vergangenen Tagen unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Stattdessen kam es zu einem weltweiten Beben im Halbleitersektor. Von den USA über Europa bis nach Asien gerieten die Chip-Giganten massiv unter die Räder. Besonders drastisch zeigte sich der Ausverkauf in Japan, wo der Halbleiter-Subindex des Nikkei zeitweise zweistellige Verluste verbuchte.
Die aktuelle Tech-Schwäche ist kein Paradoxon: Selbst hervorragende operative Nachrichten verpuffen wirkungslos. Die jüngsten, eigentlich erfreulichen Quartalszahlen des Branchenprimus TSMC konnten den Abwärtssog nicht stoppen. Wenn exzellente Fundamentaldaten verglühen, ohne ein Kursfeuerwerk zu entfachen, ist das ein klassisches Signal: Der Markt ist technisch überhitzt und wir befinden uns mitten in einer längst überfälligen, gesunden Bereinigungsphase. Für uns ist dieser ungemütliche Sommerwind allerdings kein Grund zur Hektik. Im Gegenteil:
Gewinne sind realisiert bzw. abgesichert: Nach den konsequenten und äußerst lukrativen Gewinnrealisierungen im zweiten Quartal können wir in Ruhe abwarten.
Kein Griff ins fallende Messer: Ein verfrühter Wiedereinstieg drängt sich aktuell schlichtweg nicht auf. Wir widerstehen dem Impuls, zu früh nach vermeintlichen Schnäppchen zu greifen.
Geduld an der Seitenlinie: Wir beobachten das Geschehen weiterhin aufmerksam und warten ab, bis sich eine verlässliche, charttechnische Bodenbildung abzeichnet.
Solange die Halbleiterwerte nach ihrer fulminanten Rally der letzten Monate Luft ablassen, konzentrieren wir uns abseits des Tech-Mainstreams lieber auf ausgewählte Sondersituationen.
Das sind zum einen die deutsche Automobilindustrie, die mit zwei Schwergewichten in unserer dieswöchigen Ausgabe vertreten ist. Dann ein Unternehmen, dass von der Sperrung der Straße von Hormus profitiert und zwei Online-Apotheken, die durch das E-Rezept und den Card-Link eine Sonderkonjunktur erleben.
Nur einmal in der Woche ordern, aber profitieren wie die Großen. Das ist die Termin-Börse aus dem Hause Bernecker. Aber lassen Sie sich nicht täuschen, das Risiko spekuliert immer mit! Deshalb hat bei uns jeder Einstieg mehrere Kauflimits, immer einen Stop und meistens eine heiße Story. Das geht per Abo oder auch im Einzelabruf (KLICK HIER).

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