Berlin - Nach der Ankündigung von Galeria, bundesweit 33 Warenhäuser auf ihre Rentabilität zu prüfen, hat der Deutsche Städtetag eine frühzeitige Einbindung der Kommunen gefordert. "Noch ist über die Zukunft der einzelnen Standorte nicht abschließend entschieden", sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
Wichtig sei, dass die Städte schnell in die Gespräche zur Zukunft der Filialen eingebunden würden. Das habe sich bereits in früheren Restrukturierungsrunden bewährt, um individuelle Lösungen für Standorte sowie für die Mitarbeiter zu finden, so Schuchardt.
Die angeschlagene Warenhauskette hatte in dieser Woche bekanntgegeben, 33 ihrer noch 83 Filialen auf den Prüfstand stellen zu wollen. An den betroffenen Standorten will das Unternehmen mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Kommt keine Einigung zustande, könnte die jeweilige Filiale geschlossen werden. Als entscheidende Kriterien nennt Galeria die Mietbelastung und die Ertragskraft der Häuser. Parallel werden nach Unternehmensangaben auch Umzüge in andere Immobilien oder Neueröffnungen geprüft.
Schuchardt verwies darauf, dass jeder Standort vor unterschiedlichen Herausforderungen stehe. Grundsätzlich setze dem Unternehmen jedoch vor allem die zunehmende Konkurrenz durch den Online-Handel zu. Das schmälere Umsatz und Ertragskraft und erschwere Investitionen in einzelne Häuser. Hinzu kämen vielfach hohe Mietforderungen und langfristige Verträge mit den Immobilieneigentümern. "Am besten wäre es natürlich, wenn es eine tragfähige Lösung mit den Vermietern gibt und Standorte eins zu eins erhalten bleiben", sagte Schuchardt.
"Sollten im Fall der Fälle einzelne Filialen nicht erhalten werden können, braucht es zügige und schlüssige Konzepte für die Folgenutzung, damit keine Abwärtsspiralen für betroffene Innenstadtquartiere beginnen", sagte Schuchardt. Die Transformation der Innenstädte sei aber kein Selbstläufer. Städte, Handel, Immobilienwirtschaft und Stadtgesellschaft seien gefordert, gemeinsam neue Konzepte auf den Weg zu bringen.
Der Städtetag appellierte deshalb an Bund und Länder, ihre Programme zur Förderung der Innenstädte weiterzuentwickeln. Förderprogramme müssten so konzipiert werden, dass ganzheitliche Lösungen, bei denen sowohl private Investitionen als auch öffentliche zusammenwirken können, stärker gefördert würden als bisher, ergänzte Schuchardt. Nach früheren Galeria-Schließungen waren an zahlreichen Standorten ehemalige Warenhäuser unter anderem zu Mischimmobilien mit Einzelhandel, Büros, Wohnungen, Kultur- oder Bildungseinrichtungen umgebaut worden oder befinden sich noch in der Entwicklung.
Wichtig sei, dass die Städte schnell in die Gespräche zur Zukunft der Filialen eingebunden würden. Das habe sich bereits in früheren Restrukturierungsrunden bewährt, um individuelle Lösungen für Standorte sowie für die Mitarbeiter zu finden, so Schuchardt.
Die angeschlagene Warenhauskette hatte in dieser Woche bekanntgegeben, 33 ihrer noch 83 Filialen auf den Prüfstand stellen zu wollen. An den betroffenen Standorten will das Unternehmen mit den Vermietern über Mietkonditionen und Flächenanpassungen verhandeln. Kommt keine Einigung zustande, könnte die jeweilige Filiale geschlossen werden. Als entscheidende Kriterien nennt Galeria die Mietbelastung und die Ertragskraft der Häuser. Parallel werden nach Unternehmensangaben auch Umzüge in andere Immobilien oder Neueröffnungen geprüft.
Schuchardt verwies darauf, dass jeder Standort vor unterschiedlichen Herausforderungen stehe. Grundsätzlich setze dem Unternehmen jedoch vor allem die zunehmende Konkurrenz durch den Online-Handel zu. Das schmälere Umsatz und Ertragskraft und erschwere Investitionen in einzelne Häuser. Hinzu kämen vielfach hohe Mietforderungen und langfristige Verträge mit den Immobilieneigentümern. "Am besten wäre es natürlich, wenn es eine tragfähige Lösung mit den Vermietern gibt und Standorte eins zu eins erhalten bleiben", sagte Schuchardt.
"Sollten im Fall der Fälle einzelne Filialen nicht erhalten werden können, braucht es zügige und schlüssige Konzepte für die Folgenutzung, damit keine Abwärtsspiralen für betroffene Innenstadtquartiere beginnen", sagte Schuchardt. Die Transformation der Innenstädte sei aber kein Selbstläufer. Städte, Handel, Immobilienwirtschaft und Stadtgesellschaft seien gefordert, gemeinsam neue Konzepte auf den Weg zu bringen.
Der Städtetag appellierte deshalb an Bund und Länder, ihre Programme zur Förderung der Innenstädte weiterzuentwickeln. Förderprogramme müssten so konzipiert werden, dass ganzheitliche Lösungen, bei denen sowohl private Investitionen als auch öffentliche zusammenwirken können, stärker gefördert würden als bisher, ergänzte Schuchardt. Nach früheren Galeria-Schließungen waren an zahlreichen Standorten ehemalige Warenhäuser unter anderem zu Mischimmobilien mit Einzelhandel, Büros, Wohnungen, Kultur- oder Bildungseinrichtungen umgebaut worden oder befinden sich noch in der Entwicklung.
© 2026 dts Nachrichtenagentur

