DJ Vonovia-CFO: Finanzierungskosten erwartungsgemäß, managen proaktiv
Von Ulrike Dauer
DOW JONES--Vonovia hat im ersten Halbjahr höhere Finanzierungskosten verzeichnet, die aber CFO Philip Grosse zufolge den Erwartungen des Konzerns entsprechen.
Im Halbjahr seien die Finanzierungskosten im Vorjahresvergleich um 40 Millionen Euro höher gewesen, sagte Grosse in der Medientelefonkonferenz nach den Halbjahresergebnissen. Im ersten Quartal hatte Grosse den Anstieg auf 20 Millionen Euro beziffert. Die Nettofinanzierungskosten lagen Grosse zufolge im Halbjahr bei 406 Millionen Euro verglichen mit 363 Millionen im ersten Halbjahr 2025.
Vonovias Kapitalstruktur "ist weiterhin solide", sagte Grosse. Seit Jahresbeginn habe Vonovia eine "proaktive Finanzierungsstrategie" gefahren, rund 4,4 Milliarden Euro bisher refinanziert und einen guten Teil der Anleihefälligkeiten 2027 und 2028 abgedeckt. Vonovia habe im ersten Halbjahr angesichts der "aktuellen Marktunsicherheiten" die Finanzierungen bewußt vorgezogen, um "günstige Marktfenster" für Anleihen und Liability-Management zu nutzen.
Zum Schuldenabbau hätten im ersten Halbjahr auch Verkäufe beigetragen. Laut Mitteilung wurden in den ersten sechs Monaten Transaktionen in Höhe von 700 Millionen Euro realisiert und 400 Millionen davon bereits abgeschlossen, teilte der Wohnimmobilienkonzern mit.
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August 05, 2026 02:59 ET (06:59 GMT)
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