DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
COMMERZBANK - Ungeachtet des laufenden Übernahmekampfes mit Unicredit hat die Commerzbank zuletzt ihre Vermögensverwaltung ausbauen können. "Allein in diesem Jahr sind uns trotz der geopolitischen Spannungen mehr als 1,6 Milliarden Euro an neuem Geld anvertraut worden", sagte Christian Hassel, Bereichsvorstand Wealth Management und Vermögensverwaltung, der Börsen-Zeitung. Damit habe sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Insgesamt verwaltet die Commerzbank für 20.000 wohlhabende Kunden mittlerweile mehr als 25 Milliarden Euro an Vermögen. Ende 2025 waren es erst 21,5 Milliarden Euro. "Ein beachtlicher Teil des Zuwachses kommt aus Zuflüssen von Mandantenvermögen", sagt Hassel. (Börsen-Zeitung)
CHECK24 - Deutschlands größtes Vergleichsportal Check24 vollzieht eine Kehrtwende in seinem Vermittlungsgeschäft für Baufinanzierungen. "Wir werden die eigene Vermittlung einstellen und in Zukunft mit einem Partner zusammenarbeiten", bestätigte das Unternehmen auf Anfrage des Handelsblatts. So würden Kunden auch weiterhin die Möglichkeit haben, eine Baufinanzierung über Check24 abzuschließen, hieß es. Keine Angaben gab es zum künftigen Partner. Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter hat das Münchener Vergleichsportal bereits gefunden. "Die Check24 Mitarbeiter haben aufgrund der Umstrukturierung alternative Jobangebote bei Check24 erhalten oder wir haben den Mitarbeitern eine Abwicklungsvereinbarung inklusive einer marktüblichen Abfindung angeboten", heißt es auf Handelsblatt-Anfrage. Laut Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens sollen rund 150 Personen betroffen sein. (Handelsblatt)
PLAYMOBIL - Die Krise beim Spielzeughersteller Playmobil spitzt sich weiter zu. Anfang des Jahres verkündete die Horst Brandstätter Group (HBG), zu der Playmobil gehört, das Werk im fränkischen Dietenhofen schließen zu wollen. Nun folgt die nächste Hiobsbotschaft: Die HBG hat im Geschäftsjahr 2024/25 einen Verlust in Höhe von mehr als 115 Millionen Euro eingefahren. Das geht aus dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Bereits im vorangegangenen Zeitraum lag der Fehlbetrag bei fast 119 Millionen Euro. Damals bedeutete das dicke Minus im Geschäftsbericht einen Rekordverlust. Besserung scheint nicht in Sicht. Im Gegenteil: Der Umsatz ist erneut gesunken, dieses Mal um rund 9 Prozent auf insgesamt rund 409 Millionen Euro. (Spiegel)
REBUY - Mit einem strategischen Zukauf stärkt der Anbieter Rebuy seine Position im wachsenden Markt für Waren aus zweiter Hand. Rebuy hat das Unternehmen Zeercle übernommen, das Bücher von Privatleuten ankauft. Die Firma Rebuy, die sich auf den Onlinehandel mit wiederaufbereiteter Elektronik und gebrauchten Büchern spezialisiert hat, bekommt damit erstmals eine Präsenz im stationären Handel. Denn Zeercle hat Partnerschaften mit großen Buchhandelsketten wie Hugendubel, dem französischen Händler Cultura oder dem italienischen Verlag Mondadori. Dort können Kunden gebrauchte Bücher in Zahlung geben, die Rebuy nun weiterverkaufen kann. (Handelsblatt)
PARTNERS GROUP - Die Partners Group steht vor einer Übernahme von Aroma-Zone für 2 Milliarden Euro. Die Parteien befänden sich in fortgeschrittenen Gesprächen und könnten bereits am Donnerstag eine Einigung erzielen, berichtet die Financial Times unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die jedoch zu bedenken gaben, dass die Transaktion noch nicht endgültig abgeschlossen sei. Aroma-Zone mit Sitz in der Provence wurde vor mehr als zwei Jahrzehnten gegründet und verkauft Schönheits- und Wellnessprodukte mit Schwerpunkt auf natürlichen Inhaltsstoffen. Der französische Vermögensverwalter Eurazeo wurde 2021 Hauptaktionär von Aroma-Zone im Rahmen einer Transaktion, die das Unternehmen Berichten zufolge mit rund 700 Millionen Euro bewertete. Die Gründerfamilie von Aroma-Zone, die Familie Vausselin, ist seit diesem Deal ein bedeutender Aktionär geblieben. (Financial Times)
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August 06, 2026 00:07 ET (04:07 GMT)
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