DJ Rheinmetall kappt Umsatzprognose wegen Absage von Fregatten-Projekt
DOW JONES--Rheinmetall hat wegen der Absage des Fregatten-Projekts F126 den Umsatzausblick für das laufende Jahr wie erwartet reduziert. Der Rüstungskonzern peilt 2026 nun einem Anstieg des Konzernumsatzes auf 13,7 Milliarden bis 14,2 Milliarden Euro an. Bisher hatte der DAX-Konzern den Umsatz im Korridor von 14,0 Milliarden bis 14,5 Milliarden Euro erwartet. Im Vorjahr wurden 9,935 Milliarden Euro umgesetzt. Die bereinigte EBIT-Marge sieht Rheinmetall weiter bei rund 19 Prozent nach 18,5 Prozent im Jahr zuvor.
Wegen der Stornierung des Programms für die Fregatte F126 würden sich aus der Division Naval Systems negative Umsatzauswirkungen in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro für das laufende Gesamtjahr ergeben, so der Düsseldorfer Konzern am Donnerstag bei Vorlage der ausführlichen Zahlen für das zweite Quartal weiter. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte Ende Juni die Reißleine bei dem Marine-Projekt gezogen, weil die Kosten explodierten.
Rheinmetall hatte bereits Ende Juli Eckzahlen für das Quartal vorgelegt, die besser ausgefallen waren als erwartet. Demnach kletterte der Umsatz in den drei Monaten um gut zwei Drittel auf knapp 3,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg spürbar auf 562 Millionen von 262 Millionen Euro.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/kla/mgo
(END) Dow Jones Newswires
August 06, 2026 01:50 ET (05:50 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.




