06.08.2026 -
Die Berichtssaison zum zweiten Quartal hat eines gezeigt: Die entscheidende Frage für Investoren lautet längst nicht mehr nur, wer die Schaufeln für den Goldrausch liefert, sondern wer die gigantischen Infrastruktur-Investitionen am Ende der Kette auch erfolgreich in bare Münze verwandelt.Microsoft als Paradebeispiel Die Zahlen der großen Hyperscaler erteilen der grassierenden Skepsis vor einem "KI-Groschengrab" eine klare Absage. Sie beweisen, dass die Energieleistung beim Aufbau der Rechenzentren keine Wette auf eine vage Zukunft ist, sondern sich bereits heute massiv in den Bilanzen niederschlägt. Microsoft agiert als Paradebeispiel für eine funktionierende Monetarisierung: Die Azure-Sparte übertraf mit einem Wachstum von 43 Prozent die Markterwartungen deutlich und trieb den Jahresumsatz auf ein Rekordniveau von 331 Milliarden US-Dollar. Was uns als Multi-Asset-Manager dabei besonders überzeugt, ist die Kombination aus massiven Investitionen und eiserner Kapitaldisziplin - trotz enormer Ausgaben bleibt der freie Cashflow robust, was die Sorgen vor unzureichenden Renditen entkräftet.Alphabet wächst rasant in der Cloud Dass dieses Wachstum auf einer realen und breiten Nachfragewelle fußt, verdeutlicht der Blick auf Alphabet. Während der Markt oft nur die hohen Ausgaben (Capex) diskutiert, wird der enorme "Order-Backlog" in der Cloud-Sparte übersehen. Unternehmen weltweit sichern sich über langfristige Verträge die dringend benötigten Kapazitäten für ihre eigene KI-Transformation. Die Nachfrage ist also vertraglich untermauert und sorgt schon heute dafür, dass das Cloud-Geschäft von Alphabet hochprofitabel wächst. Die Hyperscaler sind somit längst nicht mehr nur die großen "Geldgeber" der Hardware-Flaschenhälse, sondern die Plattformen, die diese Infrastruktur erst in skalierbare, hochmargige Services verwandeln.Hyperscaler so attraktiv wie seit Jahren nicht mehr Daraus ergibt sich ein für Anleger hochattraktives Gesamtbild, das durch einen Blick auf die relative Bewertung fundamental untermauert wird. Betrachtet man das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Hyperscaler im Verhältnis zum breiten S&P 500, wird ein historischer Trend sichtbar: Das relative KGV befindet sich seit 2020 im Sinkflug und hat nun fast das Niveau des Gesamtmarktes erreicht. Trotz ihres enormen technologischen Vorsprungs, ihrer Preissetzungsmacht und der prall gefüllten Auftragsbücher sind die Hyperscaler im Vergleich zum Markt so günstig bewertet wie seit Jahren nicht mehr.Fazit: Microsoft, Alphabet und die Flaschenhals-Profiteure Investoren sollten das Thema KI auf zwei perfekt aufeinander abgestimmten Ebenen spielen: Während die Flaschenhälse, also jene Technologieunternehmen, die physische Infrastruktur, Hochleistungschips und Hardware liefern, das Fundament sichern, bieten Microsoft und Alphabet den Zugriff auf die tatsächliche Wertschöpfung der Zukunft - und das zu einer historisch attraktiven relativen Bewertung.

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Über die MainSky Asset Management AG
Seit 2001 steht die MainSky Asset Management AG für bankenunabhängige Vermögensverwaltung mit dem Fokus auf Familienvermögen, Family Offices und institutionelle Investoren. MainSky ist spezialisiert auf das Management von liquiden Assets. Mehrwert wird generiert, indem das Performancepotenzial für einzelne Märkte bzw. Marktsegmente aus makroökonomischen Fundamentalanalysen abgeleitet und die Portfoliostruktur aktiv auf die erwarteten Marktbedingungen ausgerichtet wird. Analyse und Meinungsbildung werden durch eigens entwickelte quantitative Modelle unterstützt. Dennoch gibt es keine Modellgläubigkeit und es erfolgt immer eine ökonomische Interpretation aller Informationen hin zu einem ökonomisch plausiblen Marktbild. Insgesamt verwaltet die Gesellschaft mit einem Team von acht Mitarbeitern rund 680 Millionen Euro in mehreren Spezialfonds, Managed Accounts und dem vermögensverwaltenden MainSky Macro Allocation Fund.
Über den MainSky Macro Allocation Fund
Der MainSky Macro Allocation Fund bietet Investoren Zugang zu den globalen Aktien- und Rentenmärkten und orientiert sich an der gleichnamigen und seit 2007 mit einem Track Record und einem herausragendem Rendite-Risiko-Verhältnis ausgestatteten Anlagestrategie. Der Investmentansatz konnte in der Vergangenheit durch konstant gute Ergebnisse überzeugen. Gerade in schwierigen Marktphasen wie der Finanzmarkt- und der Corona-Krise 2008 zeigte sich die Überlegenheit der Strategie durch erfolgreichen Kapitalerhalt. Grundlage des Ansatzes ist eine Makro- bzw. Top-Down-Analyse, aus der heraus das Management die jeweiligen Asset-Klassen und Marktsegmente allokiert. Die Finanzmärkte sind weitgehend mikro-effizient, aber makro-ineffizient. Das Fondsmanagement nutzt diese makroökonomischen Ineffizienzen durch eine flexible Assetklassen-, Sektor-, Faktor- & Länderallokation aus. Die Umsetzung der Aktienquote über ETFs ermöglicht zudem eine Partizipation an verschiedenen Faktorprämien (z.B. Low Volatility, Growth). Mit einer Aktienquote zwischen 25 und 75 Prozent strebt der Fonds eine mittelfristige absolute Wertentwicklung von 5-6 Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent an. Der MainSky Macro Allocation Fund ist ein Artikel 8-Fonds gemäß der EU-Offenlegungsverordnung.
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