Die DAX Prognose bleibt trotz einer leichten Konsolidierung konstruktiv. Während schwächere Quartalszahlen aus dem Speicherchip-Sektor die Stimmung gegenüber KI-Aktien belasten, sorgen robuste Unternehmenszahlen aus Deutschland weiterhin für Unterstützung. Im heutigen Chart des Tages zeigt sich, dass die jüngste Schwäche bislang vor allem als technische Gegenbewegung innerhalb eines intakten Aufwärtstrends zu werten ist.
- DAX (Future): WKN: 846959 - ISIN: DE0008469XXX - Ticker: FDAX - CFD: DE40
Chart des Tages: DAX bleibt oberhalb wichtiger Durchschnittslinien
Die DAX-Futures notieren rund 0,25% im Minus, während der Kassamarkt leicht zulegen kann. Der DAX befindet sich weiterhin in einem klaren Aufwärtstrend und handelt auf Tagesbasis oberhalb der drei wichtigsten exponentiellen gleitenden Durchschnitte (10-, 30- und 100-Tage-EMA). Die aktuelle Konsolidierung erscheint technisch nachvollziehbar. Nach dem Ausbruch auf ein neues Rekordhoch an der oberen Begrenzung der seit Monaten bestehenden Handelsspanne sowie einem erstmals seit rund einem Monat überkauften RSI waren Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich.
Die erste wichtige Unterstützung liegt am 23,6%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Aufwärtsbewegung bei rund 26.100 Punkten. Sollte der Verkaufsdruck zunehmen, rückt der Bereich um den 10-Tage-EMA als entscheidende Unterstützung in den Fokus. Solange sich der DAX oberhalb dieser Marken behauptet, spricht die technische Lage weiterhin für eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends.
Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 06.08.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
DAX Prognose: Was bewegt den Markt heute?
Deutsche Industrieaufträge überraschen positiv
Die Auftragseingänge der deutschen Industrie stiegen im Juni 2026 um 3,1% im Monatsvergleich und 6,5% im Jahresvergleich. Treiber waren vor allem Großaufträge aus dem Maschinenbau (+12,7%) und der Elektronikbranche (+22,7%). Ohne Großaufträge zeigte sich allerdings ein schwächeres Bild: Die Bestellungen gingen 0,5% im Monatsvergleich zurück. Die Inlandsnachfrage legte kräftig um 7,8% zu, während Bestellungen aus der Eurozone um 14,0% einbrachen. Zudem wurden die Mai-Daten deutlich von +1,9% auf +0,3% nach unten revidiert....
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