06.08.2026 -
In einer Phase der Unsicherheit hat Gold in den vergangenen Wochen mehrfach die 4000 Dollar Marke verteidigt. Die wesentlichen Treiber bleiben die Geldpolitik und der Dollar Wechselkurs. Die jüngste Entwicklung zeigt, warum Geduld und Disziplin am Goldmarkt entscheidend sind.
Letztlich ist es Nervensache: Seit dem Rekordhoch von 5595 Dollar für eine Feinunze Gold Ende Januar, hat Gold rund 28 Prozent verloren, gegenüber Jahresbeginn liegt es mehr als sieben Prozent im Minus. Ausschlaggebend dafür waren nicht nur die wachsende Unsicherheit an der Börse durch den Krieg im Iran, der gestiegene Ölpreis und die Sorge vor Zinserhöhungen der Notenbank, sondern auch der Abbau einer spekulativen Übertreibung nach einer mehr als zwei Jahre anhaltenden Rekordjagd. Schließlich war Gold am Neujahrstag mit einer Bewertung von rund 4350 Dollar gestartet und konnte in nur vier Wochen mehr als 28 Prozent zulegen. Solch schnelle Preisanstiege münden fast zwangsläufig in einer Korrekturphase.
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