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MÄRKTE ASIEN/Überwiegend fester - Kospi erneut mit Wochenverlust

DJ MÄRKTE ASIEN/Überwiegend fester - Kospi erneut mit Wochenverlust

DOW JONES--Mehrheitlich mit Gewinnen haben die asiatischen Börsen den letzten Handelstag der Woche beendet. Lediglich für den Kospi in Seoul ging es leicht nach unten, auch wenn er sich von seinen Tagestiefs deutlich lösen konnte. Dagegen legten die chinesischen Börsen nach guten Konjunkturdaten leicht zu. Die Blicke der Anleger waren vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli gerichtet, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Die Daten würden mit Spannung erwartet, so Marktanalyst Matt Simpson von StoneX, da sie darüber entscheiden könnten, ob die Märkte eine mehr oder weniger als 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank im September einpreisen.

Die Fed-Funds-Futures hätten zuletzt die Erwartungen für zwei Zinserhöhungen bis Dezember zurückgeschraubt, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September bei Handelsschluss am Donnerstag bei 54,6 Prozent gelegen habe. "Wenn der Bericht die Erwartungen unterschreitet, könnte dies die Wahrscheinlichkeit weiter verringern", so der Analyst. Der Markt rechnet damit, dass im Juli 83.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden. Im Juni waren 57.000 Stellen hinzugekommen. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 4,2 Prozent gesehen.

Der Kospi reduzierte sich um 0,6 Prozent, belastet von einem erneuten Minus bei Index-Schwergewicht SK Hynix, dessen Kurs um 5,0 Prozent nachgab. Dagegen stabilisierten sich Samsung Electronics nach den jüngst kräftigen Verlusten und gingen mit einem Plus von 0,4 Prozent aus dem Handel. Der Kospi hat im Wochenverlauf 5,1 Prozent eingebüßt und damit den siebten wöchentlichen Rückgang in Folge verzeichnet.

Für den Nikkei-225 in Tokio ging es um 0,1 Prozent abwärts. Hier zeigten sich die Chip-Werte mit neuerlichen Abgaben. So knickten Lasertec um 13,6 Prozent ein und Advantest verloren 2,3 Prozent. Die Softbank-Titel fielen um 2,5 Prozent. Der Nettogewinn reduzierte sich im ersten Quartal um 18 Prozent, die Zahlen übertrafen allerdings die Markterwartungen. Die Softbank Group hat ihre Beteiligung an OpenAI genutzt, um von einer Gruppe von Banken einen Kredit in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar aufzunehmen. Damit erhöht der Konzern das Risiko seiner Wette auf den KI-Pionier.

Keinen größeren Einfluss hatten dagegen neue japanische Konjunkturdaten. Die Ausgaben privater Haushalte sind im Juni um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen, während die Prognose auf eine Zunahme von 1,0 Prozent gelautet hatte.

Dagegen ging es für den Shanghai-Composite um 1,0 Prozent nach oben. Der Hang-Seng-Index in Hongkong erholte sich von moderaten Verlusten im Verlauf und notierte im späten Handel 0,4 Prozent fester. Die chinesischen Märkte stützten gute Konjunkturdaten. Das Export-Wachstum ist im Juli robust geblieben, auch wenn es sich gegenüber Juni verlangsamte. Grund dafür war die anhaltend starke weltweite Nachfrage nach Produkten der künstlichen Intelligenz. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 Prozent und kühlten sich damit leicht von dem Wachstum von 27,0 Prozent im Vormonat ab.

Der Ölpreis legte mit den jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg zu und baute seine Vortagesgewinne weiter aus. Zu Wochenbeginn war es noch stark gefallen, nachdem Berichte die Runde gemacht hatten, wonach Iran und Oman ein Abkommen für eine schnelle Wiedereröffnung der Straße von Hormus aushandelten. Die USA könnten sich aber gegen jedes Abkommen sperren, das dem Iran die formelle Kontrolle über die Meerenge gäbe, hieß es jetzt. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um weitere 1,2 Prozent auf 83,46 Dollar.

Bei den Einzelwerten gewannen Nintendo 5,3 Prozent. Der japanische Videospiele-Hersteller hat für das erste Geschäftsquartal einen deutlich höheren Gewinn gemeldet. Er ist auf stärkere Verkäufe von Spiele-Software und den Erfolg eines neuen "Super Mario"-Films zurückzuführen, die Switch-2-Konsolen wiesen dagegen rückläufige Verkaufszahlen auf.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    9.263,60  -0,1    +6,3      8:00 
Topix 500 (Tokio)     3.186,14  +0,6   +19,8      8:00 
Kospi (Seoul)       6.258,77  -0,6   +48,5      8:30 
Hang-Seng (Hongkong)   25.640,78  +0,4    +0,1      10:00 
Shanghai-Composite     3.940,04  +1,0    -0,7      9:00 
Straits-Times (Singapur)  5.694,41  +1,0   +22,6      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.397,73  +0,9   -26,0      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.733,77  -0,2    +3,2      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %    0:00  Mi, 9:22 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1524  0,0   1,1524     1,1539  -1,9 
EUR/JPY           182,47  -0,1   182,56     181,93  -0,8 
EUR/GBP           0,8564  0,0   0,8564     0,8572  -1,7 
USD/JPY           158,31  -0,1   158,42     157,63  +1,1 
USD/KRW          1.417,03  -0,4  1.422,89    1.424,96  -1,6 
USD/CNY           6,7466  -0,0   6,7488     6,7477  -3,5 
USD/CNH           6,7455  -0,0   6,7481     6,7474  -3,3 
USD/HKD           7,8447  0,0   7,8447     7,8434  +0,8 
AUD/USD           0,7035  +0,1   0,7030     0,7044  +5,4 
NZD/USD           0,5868  -0,0   0,5869     0,5866  +2,0 
BTC/USD          64.321,42  -0,1 64.402,49    64.034,59 -26,7 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           77,78  +0,6    0,49      77,29 
Brent/ICE           83,46  +1,2    0,97      82,49 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.291,03  +1,2   51,80    4.239,23 
Silber            63,56  +3,4    2,08      61,48 
Platin           1.752,68  +1,4   23,43    1.729,25 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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August 07, 2026 03:37 ET (07:37 GMT)

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