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MÄRKTE USA/Etwas fester - Schwache Payrolls lindern Zinssorgen

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Schwache Payrolls lindern Zinssorgen

DOW JONES--Die US-Börsen starten überwiegend etwas fester in den letzten Handelstag der Woche, nachdem der offizielle Arbeitsmarktbericht (Payrolls) für Juli überraschend schwach ausgefallen ist. Der Dow-Jones-Index sinkt um 0,1 Prozent auf 53.824 Punkte. Der S&P-500 notiert 0,3 Prozent höher, der Nasdaq-Composite gewinnt 1 Prozent. Im vergangenen Monat wurden außerhalb der Landwirtschaft 23.000 Stellen abgebaut. Volkswirte hatten im Konsens einen Beschäftigungsaufbau von 83.000 prognostiziert. Die schwachen Daten lindern Zinserhöhungsängste, was sich am Anleihemarkt in sinkenden Renditen niederschlägt. Die Zehnjahresrendite fällt um 4 Basispunkte auf 4,63 Prozent. Der Dollar tendiert knapp behauptet. Der Goldpreis zieht deutlicher an. Das zinslos gehaltene Edelmetall profitiert von niedrigeren Marktzinsen.

Im bisherigen Wochenverlauf veröffentlichte Daten zum Arbeitsmarkt hatten kein einheitliches Bild gezeichnet. Während der Bericht des privaten Dienstleisters ADP am Mittwoch einen unerwartet schwachen Beschäftigungsaufbau im vergangenen Monat auswies, verharrte die am Donnerstag veröffentlichte Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche auf niedrigem Niveau. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist eines der Kriterien, an denen die US-Notenbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Die am Freitag vorgelegten schwachen Arbeitsmarktdaten sprechen gegen Zinserhöhungen in den USA.

Im Fokus stehen daneben weiter die Verhandlungen zwischen Iran und Oman über die Öffnung der aktuell faktisch blockierten Straße von Hormus für die Schifffahrt. Über die Meerenge wird normalerweise ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert. Sollte es hier zu einer Einigung kommen, würden geopolitische Risiken etwas verringert, heißt es. Der Nahostkonflikt dürfte dadurch aber noch lange nicht beendet sein, geben Marktteilnehmer zu bedenken. Aktuell tendiert der Preis für das Barrel Brentöl leichter bei etwa 82 Dollar.

Unternehmensseitig hat Airbnb bei der Veröffentlichung von Zweitquartalszahlen den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Der Online-Vermittler von privaten Unterkünften verzeichnet nach eigenen Angaben eine rege Nachfrage und nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Verbesserung der Plattform. Die Aktie verteuert sich um 11,6 Prozent.

Der Kurs von Atlassian springt um rund 34 Prozent nach oben. Das Unternehmen hat vor allem in seiner Cloudsparte überraschend gut abgeschnitten. Under Armour hat im ersten Geschäftsquartal zwar aufgrund einer geringeren Nachfrage einen Umsatzrückgang verbucht, ist aber in die Gewinnzone zurückgekehrt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Sportartikelanbieter nun mit einem Umsatzrückgang um einen mittleren einstelligen Prozentsatz; bisher war ein "leichter" Rückgang erwartet worden. Die Aktie fällt um 8,3 Prozent. Die Schnellrestaurantkette Wendy's (+0,8%) hat nach einem durchwachsenen zweiten Quartal ihren Ausblick für 2026 zurückgezogen und die Dividende gekürzt. Das Unternehmen will unter anderem mit Investitionen die Trendwende schaffen.

Von den sinkenden Anleiherenditen profitieren die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte. Unter anderem gewinnen Nvidia 1,6 Prozent und Intel 3,5 Prozent. Die am Donnerstag abgestraften Aktien von Western Digital und Sandisk erholen sich um 0,1 und 1,9 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          53.823,80  -0,1   -61,30    53.885,10 
S&P-500         7.735,44  +0,3   +25,48    7.709,96 
NASDAQ Comp      26.610,58  +1,0  +262,23    26.348,35 
NASDAQ 100       29.669,15  +1,0  +295,82    29.373,33 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,18 -0,06    4,26      4,15 
5 Jahre           4,33 -0,06    4,40      4,30 
10 Jahre          4,63 -0,04    4,69      4,60 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15 
EUR/USD          1,1564  +0,4   0,0040     1,1524   1,1528 
EUR/JPY          182,23  -0,2  -0,3300     182,56  182,6100 
EUR/CHF          0,9341  -0,2  -0,0016     0,9357   0,9349 
EUR/GBP          0,8568  +0,1   0,0004     0,8564   0,8564 
USD/JPY          157,57  -0,5  -0,8500     158,42  158,3900 
GBP/USD          1,3494  +0,3   0,0041     1,3453   1,3455 
USD/CNY          6,7474  -0,0  -0,0014     6,7488   6,7488 
USD/CNH          6,7422  -0,1  -0,0059     6,7481   6,7483 
AUS/USD          0,7064  +0,5   0,0034      0,703   0,7036 
Bitcoin/USD      65.252,16  +1,3   849,67    64.402,49 64.808,86 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         77,02  -0,4   -0,27      77,29 
Brent/ICE         82,03  -0,6   -0,46      82,49 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.353,45  +2,7   114,22    4.239,23 
Silber           64,09  +4,2    2,61      61,48 
Platin         1.752,30  +1,3   23,05    1.729,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/cbr

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August 07, 2026 09:45 ET (13:45 GMT)

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