DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
US-Arbeitsmarkt büßt im Juli 23.000 Stellen ein
Die Beschäftigung in der US-Wirtschaft hat sich im Juli schlechter entwickelt als erwartet - und auch die Stellenzuwächse in den beiden Vormonaten wurden kräftig nach unten revidiert. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, gingen im Juli in der Privatwirtschaft und beim Staat 23.000 Stellen verloren. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Zuwachs um 83.000 erwartet. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 103.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für Juni nun ein Stellenplus von 20.000 (vorläufig: 57.000) und für Mai von 63.000 (vorläufig: 129.000). Der überraschend schwache Arbeitsmarkt dürfte die Ängste vor Zinserhöhungen lindern.
Kanadas Arbeitslosenquote fällt im Juli auf Zweijahrestief von 6,4%
Die Arbeitslosenquote in Kanada ist im Juli auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gefallen. Die Beschäftigung im Privatsektor legte stärker zu als erwartet. Wie Statistics Canada am Freitag berichtete, hat die kanadische Wirtschaft im vergangenen Monat netto 75.100 Arbeitsplätze geschaffen. Die Markterwartungen lagen bei einem Anstieg von lediglich 20.000, nachdem im Vormonat 18.200 Stellen hinzugekommen waren.
Mexikos Fahrzeugproduktion und Exporte im Juli gesunken
Mexiko hat im Juli 302.673 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge produziert, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte sanken um 9,7 Prozent auf 261.534 Einheiten, wie das nationale Statistikinstitut Inegi am Freitag mitteilte.
Deutsche Exporte im Aufwind - Für Entwarnung aber noch zu früh
Das Wachstum der deutschen Exporte im ersten Halbjahr ist ein konjunktureller Lichtblick, meint DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. Die Exporte sind im Juni um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, während sie im ersten Halbjahr um 3,7 Prozent zugelegt haben. Für eine konjunkturelle Entwarnung sei es aber noch zu früh, sagt Treier. "Die Industrieproduktion hierzulande stagniert. Die Aussichten für den Welthandel bleiben trübe." Die Konsumschwäche in China und der wachsende Wettbewerb durch chinesische Anbieter setzten die deutsche und die europäische Exportwirtschaft erheblich unter Druck, sagt er.
+++ Konjunkturdaten +++
Mexiko Verbraucherpreise Juli +0,03% (PROG: +0,05%) gg Vm
Mexiko Kernrate Verbraucherpreise Juli +0,23% (PROG: +0,22%) gg Vm
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August 07, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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