UBS bleibt für Gold klar bullish. Die Analysten rechnen damit, dass der Goldpreis im ersten Halbjahr 2027 auf 5.000 Dollar je Unze steigt. Grundlage ist die Erwartung, dass die Inflation allmählich nachlässt und die Fed ihre Zinsen 2026 zunächst stabil hält, bevor sie 2027 wieder mit Zinssenkungen beginnt. Sinkende Zinserwartungen dürften Realrenditen und Dollar belasten und damit die Investmentnachfrage nach Gold stützen.
Kurzfristig sieht UBS Risiken durch steigende Ölpreise oder eine restriktivere Fed-Erwartung. Rücksetzer in Richtung 4.000 Dollar oder darunter betrachtet die Bank jedoch als mögliche Gelegenheit zum Aufbau strategischer Positionen. Zusätzliche Unterstützung kommt von den Notenbanken. Allein die chinesische Zentralbank hat ihre Goldbestände inzwischen 21 Monate in Folge erhöht und im Juli 20 Tonnen gekauft.
Der Goldpreis sprang am Freitag nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten deutlich an. Im Juli gingen 23.000 Stellen verloren, erwartet worden war ein Plus von 85.000. Zudem wurden die Beschäftigungszuwächse für Mai von 129.000 auf 63.000 und für Juni von 57.000 auf 20.000 nach unten revidiert. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September sank daraufhin laut CME FedWatch von 57 auf 42 %.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
Kurzfristig sieht UBS Risiken durch steigende Ölpreise oder eine restriktivere Fed-Erwartung. Rücksetzer in Richtung 4.000 Dollar oder darunter betrachtet die Bank jedoch als mögliche Gelegenheit zum Aufbau strategischer Positionen. Zusätzliche Unterstützung kommt von den Notenbanken. Allein die chinesische Zentralbank hat ihre Goldbestände inzwischen 21 Monate in Folge erhöht und im Juli 20 Tonnen gekauft.
Der Goldpreis sprang am Freitag nach überraschend schwachen US-Arbeitsmarktdaten deutlich an. Im Juli gingen 23.000 Stellen verloren, erwartet worden war ein Plus von 85.000. Zudem wurden die Beschäftigungszuwächse für Mai von 129.000 auf 63.000 und für Juni von 57.000 auf 20.000 nach unten revidiert. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September sank daraufhin laut CME FedWatch von 57 auf 42 %.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
© 2026 Bernecker Börsenbriefe
