EQS-News: q.beyond AG
/ Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Halbjahresbericht
q.beyond beschleunigt KI-Transformation
Köln, 10. August 2026. Das resiliente Geschäftsmodell des IT-Dienstleisters q.beyond mit seinem hohen Anteil wiederkehrender Umsätze und dem klaren Branchenfokus bewährte sich auch im zweiten Quartal 2026 ungeachtet der anhaltend massiven Investitionszurückhaltung im deutschen Mittelstand. Gleichzeitig eröffnet der flächendeckende Einsatz künstlicher Intelligenz intern deutlich größere Effizienzpotenziale als ursprünglich erwartet. Vor diesem Hintergrund beschleunigt q.beyond ihre KI-Transformation und richtet die Organisation konsequent auf die neuen technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. q.beyond-CEO Thies Rixen erklärt: "Wir haben jetzt die Chance, die KI-Potenziale noch stärker zu nutzen, dieses Know-how zu vermarkten und uns so als führender KI-Operating-Partner für den europäischen Mittelstand zu etablieren." Die beschleunigte KI-Transformation erfordert einmalige Aufwendungen von rund 5 bis 6 Mio. €. Bereits im zweiten Quartal 2026 bildete das Unternehmen eine erste Rückstellung in Höhe von 0,9 Mio. € für den Umbau seiner Service-Organisation. Ab dem dritten Quartal 2026 übernimmt der neue q.beyond-Standort im rumänischen Cluj insbesondere den KI-gestützten 24/7-Support für Kunden; allein daraus ergeben sich ab dem kommenden Jahr Einsparungen von mehr als 1 Mio. €. Insgesamt erwartet q.beyond infolge der beschleunigten KI-Transformation ab 2027 Einsparungen von rund 7 Mio. € pro Jahr. Operatives Ergebnis vor Transformation auf Vorjahresniveau Ohne die erste Rückstellung für die Transformation in Höhe von 0,9 Mio. € belief sich das EBITDA bei einem Umsatz von 43,0 Mio. € (Q2 2025: 44,4 Mio. €) im zweiten Quartal 2026 auf 2,5 Mio. € (Q2 2025: 2,7 Mio. €) und das Konzernergebnis wie im Vorjahr auf 0,0 Mio. €. Die bereinigte EBITDA-Marge lag damit unverändert bei 6 %. Der Free Cashflow erreichte im abgelaufenen Quartal -1,6 Mio. € nach 1,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum. q.beyond CFO Nora Wolters verweist auf die Erfolge der strategischen Ausrichtung. "Unser Consult-to-Operate-Ansatz bewährt sich in einem herausfordernden Umfeld. Wir steigern wie geplant im ersten Schritt Umsatz und Ergebnis im Consulting." Sobald die Wirtschaft wieder an Dynamik gewinnt, ergäben sich daraus vermehrt Anknüpfungspunkte für neue Managed-Services-Aufträge. Die ersten Vertriebserfolge sieht q.beyond bereits heute. Sie sind eine direkte Folge der Neuaufstellung des Vertriebs. Nächste Stufe der KI-Transformation soll ab 2027 Ergebnis nachhaltig verbessern Die aktuelle Investitionszurückhaltung ist für CFO Wolters ein weiterer Grund, die KI-Transformation jetzt zu beschleunigen: "Die bestehenden Strukturen passen nicht mehr zu den Marktgegebenheiten. Mit Unterstützung von KI haben wir jetzt die Chance, unsere Organisation zukunftssicher aufzustellen." Das Unternehmen wird hierfür in den kommenden Monaten vor allem im Bereich Managed Services und in der Verwaltung Stellen abbauen. Die beschleunigte KI-Transformation und die damit verbundenen einmaligen Aufwendungen beeinflussen die Prognose für das Gesamtjahr ebenso wie die anhaltende Investitionszurückhaltung des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen erwartet nun einen Umsatz von 176 bis 180 Mio. € (bisher: 182 bis 190 Mio. €) sowie ein EBITDA von 3 bis 7 Mio. € (bisher: 10 bis 16 Mio. €). Damit verbunden sind einmalig ein negatives Konzernergebnis sowie ein negativer Free Cashflow. Ab dem Geschäftsjahr 2027 erwartet q.beyond wieder einen Konzerngewinn sowie einen nachhaltig positiven Free Cashflow. Zudem wird die nächste Stufe der KI-Transformation bereits ab dem kommenden Jahr die Effizienz und damit das Ergebnis nachhaltig steigern. CEO Rixen betont: "Wir werden unsere Strategie 2028 mit aller Entschlossenheit fortsetzen." Mit der mehrheitlichen Übernahme des SAP-Healthcare-Spezialisten GITG AG und dem Aufbau eines neuen Standorts in Rumänien hat q.beyond bereits wichtige Meilensteine bei der Umsetzung erreicht. In den kommenden Monaten steht vor allem der Ausbau des KI-Portfolios im Fokus: Seit dem dritten Quartal 2026 vermarktet q.beyond KI-gestützte, automatisierte Geschäftsprozesse auch an Dritte. Nettoliquidität von 41,0 Mio. € gibt Spielraum für Aktienrückkäufe Zu den Eckpfeilern der Strategie 2028 zählt zudem eine optimierte Kapitalallokation. Der Vorstand hat wiederholt betont, dass der Kauf eigener Aktien eine besonders attraktive Möglichkeit sei, vorhandene Mittel wertsteigernd einzusetzen. Am 17. August 2026 endet die gesetzlich vorgeschriebene sechsmonatige Frist nach Eintragung der von einer außerordentlichen Hauptversammlung Ende Januar 2026 beschlossenen ordentlichen Kapitalherabsetzung im Handelsregister, die die entscheidenden Voraussetzungen für ein solches Vorgehen geschaffen hatte. Ab diesem Zeitpunkt ist q.beyond vorbehaltlich der von Vorstand und Aufsichtsrat zu treffenden Beschlüsse handlungsfähig. Die Nettoliquidität von 41,0 Mio. € zum 30. Juni 2026 gibt dem Unternehmen den dafür erforderlichen finanziellen Spielraum.
10.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
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