DJ TAG Immobilien verdient operativ mehr - sieht FFO I 2026 nun am oberen Ende
Von Ulrike Dauer
DOW JONES--TAG Immobilien hat im ersten Halbjahr dank höherer Mieteinnahmen und eines höheren Beitrags durch den Verkauf von Wohnungen in Polen operativ mehr verdient. Unter dem Strich sank der Gewinn leicht. Im Gesamtjahr rechnet der Hamburger Immobilienkonzern beim operativen Gewinn FFO I, dem Vermietungsergebnis, nun mit einer Landung am oberen Ende der Zielspanne.
Demzufolge soll im laufenden Jahr der operative Gewinn FFO I nun am oberen Ende der Bandbreite 187 bis 197 Millionen Euro landen, eine Steigerung von bis zu 9 Prozent zum Vorjahr. Die weiteren Ziele bestätigte das Hamburger MDAX-Wohnimmobilienunternehmen. Der Konzern teilte mit, dass die wesentlichen Transaktionen im Rahmen des Teil-Börsengangs der polnischen Tochter Robyg im Juni und Juli zum Teil erst im dritten Quartal wirksam wurden und somit im Halbjahresabschluss noch nicht enthalten sind.
Im Zeitraum Januar bis Juni stieg der operative Gewinn FFO I um 9 Prozent auf 100,2 Millionen Euro von 91,6 Millionen im Vorjahr. Je Aktie lag er bei 0,53 Euro verglichen mit 0,52 Euro.
Der FFO II, der neben dem FFO I auch die Verkaufsergebnisse aus Polen und Deutschland enthält - vor allem aus Polen -, stieg auf 118,6 Millionen von 107,3 Millionen im Vorjahr bzw je Aktie auf 0,63 Euro nach 0,61.
Das bereinigte EBITDA Gesamt stieg auf 156,1 Millionen Euro von 146,2 Millionen. Die Netto-Ist-Miete betrug 196,6 Millionen Euro nach 184 Millionen.
Unter dem Strich verdiente TAG in der ersten Jahreshälfte nach Steuern 114,5 Millionen Euro, nach 151 Millionen im Vorjahr.
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August 11, 2026 01:29 ET (05:29 GMT)
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