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E.ON bleibt auf Kurs und investiert weiter in die Energiewende
"E.ON hat auch im ersten Halbjahr 2026 verlässlich geliefert. Unser Ergebnis zeigt, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen. Wir investieren weiter in großem Umfang und mit hohem Tempo in die Energieinfrastruktur der Zukunft. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Energiewende für unsere Kundinnen und Kunden funktioniert und bezahlbar bleibt", sagte Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender der E.ON SE. Das bereinigte Konzern-EBITDA erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro (H1 2025: 5,3 Milliarden Euro). Der bereinigte Konzernüberschuss stieg um 5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro (H1 2025: 1,8 Milliarden Euro). Für das Gesamtjahr erwartet E.ON weiterhin ein bereinigtes Konzern-EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro sowie einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,03 bis 1,11 Euro. "Das erste Halbjahr bestätigt die Stärke und Robustheit unseres Geschäftsmodells. Dank unserer operativen und finanziellen Leistung können wir unsere Prognose für das Gesamtjahr bestätigen. Gleichzeitig setzen wir unsere Investitionen konsequent fort und schaffen damit die Grundlage für weiteres Wachstum und eine zukunftsfähige europäische Energieinfrastruktur", sagte E.ON-Finanzvorständin Nadia Jakobi. Geschäftsfelder entwickeln sich planmäßig Energy Networks zeigte sich im ersten Halbjahr wie erwartet insgesamt stabil. Das bereinigte EBITDA lag mit über 3,8 Milliarden Euro leicht über Vorjahresniveau (H1 2025: 3,8 Milliarden Euro). Treiber waren erneut die hohen Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Netze. Positive Impulse kamen dabei sowohl aus Deutschland als auch aus den europäischen Märkten, insbesondere in Zentral- und Süd-Osteuropa. In Deutschland wirkte sich darüber hinaus der Ausbau des Smart-Meter-Geschäfts positiv aus. Ergebnismindernde Effekte ergaben sich aus Aufwendungen für nachhaltige Wachstumsmaßnahmen sowie der Entkonsolidierung der NEW-Gruppe. Das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions setzte seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2026 fort. Das bereinigte EBITDA stieg um 19 Prozent auf rund 390 Millionen Euro (H1 2025: rund 330 Millionen Euro). Wachstumstreiber waren insbesondere das Industriekundengeschäft in Deutschland mit der Inbetriebnahme neuer Kundenprojekte sowie das Weiterreichen höherer Beschaffungskosten aus Vorjahren. Auch Energy Retail zeigte ein erfolgreiches erstes Halbjahr. Das bereinigte EBITDA lag mit 1,2 Milliarden Euro erwartungsgemäß leicht unter Vorjahresniveau (H1 2025: 1,3 Milliarden Euro). Die Entwicklung war vor allem durch strukturelle Effekte in Deutschland geprägt, darunter die NEW-Entkonsolidierung. Positiv wirkten sich optimierte Prozesse im Kundenmanagement aus. In Großbritannien konnten positive Effekte sowohl aus Energieeffizienzmaßnahmen als auch der Entwicklung im Privatkundengeschäft die Ergebnisrückgänge aus schrittweise auslaufenden Altverträgen mit Industrie- und Geschäftskunden mehr als ausgleichen. Investitionen schaffen Voraussetzungen für nächste Phase der Energiewende E.ON investierte im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 3 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Energieinfrastruktur, Digitalisierung und innovativen Kundenlösungen zur Unterstützung der Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Aufgrund witterungsbedingter Verzögerungen zu Jahresbeginn lagen die Investitionen unter dem Vorjahreswert (H1 2025: 3,2 Milliarden Euro). Diese Investitionen werden im weiteren Jahresverlauf nachgeholt. E.ON bekräftigt seine Planung, im Geschäftsjahr 2026 insgesamt rund 8,7 Milliarden Euro zu investieren. Im Geschäftsfeld Energy Networks beliefen sich die Investitionen auf rund 2,3 Milliarden Euro (H1 2025: 2,5 Milliarden Euro). Die Investitionen flossen insbesondere in neue Netzanschlüsse sowie den Ausbau und die Digitalisierung der Verteilnetze. Allein im ersten Halbjahr realisierte E.ON in Deutschland mehr als 130.000 neue Anschlüsse und integrierte mehr als 5 Gigawatt zusätzliche erneuerbare Erzeugungsleistung in seine Netze. Dies entspricht rund 1.000 neuen Windrädern. Darüber hinaus hat das Unternehmen den Smart-Meter-Rollout weiter vorangetrieben und in digitale Lösungen für eine effizientere Nutzung bestehender Netzkapazitäten investiert. Energy Infrastructure Solutions investierte im ersten Halbjahr rund 360 Millionen Euro (H1 2025: rund 350 Millionen Euro). Die Investitionen dienten insbesondere dem Ausbau integrierter Energielösungen für Städte, Kommunen und Industriekunden. Zu den wesentlichen Projekten gehörten unter anderem Batteriespeicher, Wärme- und Quartierslösungen sowie Investitionen in das Smart-Meter-Geschäft in Großbritannien. Die Nachfrage nach Lösungen zur Dekarbonisierung blieb dabei auf hohem Niveau. Im Geschäftsfeld Energy Retail erhöhten sich die Investitionen um 6 Prozent auf rund 240 Millionen Euro (H1 2025: rund 220 Millionen Euro). Die Mittel flossen vor allem in die Digitalisierung des Kundengeschäfts sowie in den europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. E.ON baute sein öffentliches Ladenetz weiter aus und trieb die Entwicklung und Verbreitung von Kundenlösungen voran, die das Energiesystem flexibler und effizienter machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen, Batteriespeichern und Wärmepumpen sowie innovative Technologien wie das bidirektionale Laden. Diese Flexibilitäten helfen, erneuerbare Energien besser zu integrieren, vorhandene Infrastruktur effizient zu nutzen und die Kosten der Energiewende für alle Beteiligten zu begrenzen. "Die Nachfrage nach Netzanschlüssen von Speichern, Rechenzentren und elektrischen Anwendungen wächst in ganz Europa dynamisch. In der zweiten Halbzeit der Energiewende kommt es jetzt vor allem darauf an, das Gesamtsystem intelligent auszubauen und effizient zu steuern. Leistungsfähige Netze, Flexibilität und digitale Lösungen rücken dabei immer stärker in den Mittelpunkt. Mit unseren Investitionen schaffen wir dafür die Grundlage und erschließen zugleich die Wachstumschancen der zunehmenden Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Damit wir dieses Tempo beibehalten können, brauchen Investitionen einen verlässlichen regulatorischen und politischen Rahmen", so Leonhard Birnbaum. 12.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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2381044 12.08.2026 CET/CEST




