DJ K+S hebt die Jahresprognose erneut an
DOW JONES--K+S hat den operativen Gewinn im abgelaufenen Quartal unter anderem dank gestiegener Absatzmengen und höheren Kalipreisen deutlicher gesteigert als am Markt erwartet. Der Salz- und Düngemittelhersteller aus Kassel hob daraufhin erneut die Prognose an und rechnet für 2026 nun mit einem EBITDA von 680 bis 760 Millionen Euro statt wie bislang mit 630 bis 730 Millionen Euro.
Der Mittelpunkt der Zielspanne unterstelle, dass das zur Jahresmitte erreichte Preisniveau der Düngemittel im Durchschnitt des zweiten Halbjahres in etwa stabil gehalten werden könne, heißt es in der Mitteilung des MDAX-Konzerns. Der neue Prognosemittelpunkt entspreche auch dem Analystenkonsens. K+S hatte die Prognose zuletzt im Mai angehoben.
Das EBITDA für den Zeitraum April bis Juni kletterte um 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 176 Millionen Euro. Es übertraf damit die Markterwartung von 149 Millionen Euro. Der Umsatz legte von 871 auf 978 Millionen Euro zu. Analysten hatten im Konsens mit 919 Millionen Euro gerechnet.
"Wir haben im ersten Halbjahr bewiesen, dass K+S auch in einem anspruchsvollen geopolitischen und makroökonomischen Umfeld operativ stark aufgestellt ist", sagte Vorstandschef Christian H. Meyer. Deshalb hebe das Unternehmen auch die Prognose an, obwohl noch nicht absehbar sei, wie sich die unklare Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten weiter auswirken werde.
Den bereinigten Free Cashflow, der für die Bemessung der Dividende entscheidend ist, erwartet K+S bei einem Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro für 2026 mittlerweile in mittlerer bis höherer zweistelliger Millionenhöhe statt wie bisher nur mindestens ausgeglichen. Nach dem ersten Halbjahr lag er bei 101 Millionen Euro. Hier hatten Analysten mit mehr gerechnet - im Schnitt mit 119 Millionen Euro.
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August 12, 2026 01:00 ET (05:00 GMT)
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