DORTMUND/KÖLN (dpa-AFX) - Borussia Dortmund steigt nach übereinstimmenden Medienberichten aus dem Poker um Said El Mala aus. Wie zunächst der Pay-TV-Sender Sky berichtete, habe der Bundesligist die Entscheidung getroffen, nicht weiter um den 19 Jahre alten Shootingstar zu kämpfen. Gegenüber der Funke-Mediengruppe bestätigte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken: "Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden."
Weiter betonte Ricken mit Blick auf eine Verpflichtung des U21-Nationalspielers: "Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen."
Köln wollte mindestens 50 Millionen Euro
Zuletzt hatte es immer wieder Berichte über Angebote des BVB für El Mala gegeben. Dem Vernehmen nach soll Köln mindestens 50 Millionen Euro Ablöse für den Stürmer gefordert haben. Nach zuvor wohl niedrigeren Offerten soll ein finales Angebot aus dieser Woche im Gesamtpaket inklusive aller Boni bei rund 50 Millionen Euro gelegen haben. Neben dem BVB sollen auch Vereine aus der Premier League Interesse an einer Verpflichtung von El Mala gehabt haben.
El Mala wechselte im Sommer 2024 zusammen mit seinem Bruder Malek von Viktoria Köln zum 1. FC Köln. Aufgrund der damals geltenden Transfersperre verblieb er zunächst als Leihspieler bei der Viktoria. Im Sommer verlängerte er dann seinen Vertrag beim FC bis 30. Juni 2030 - ohne Ausstiegsklausel. In seiner ersten Bundesliga-Saison entwickelte sich der Offensivspieler zu einem Leistungsträger und erzielte 13 Tore./jgl/DP/mis




