Nürnberg - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat Warnungen vor einem AfD-Sieg bei den bevorstehenden Landtagswahlen im Osten kritisiert.
"Ich halte nichts von den Kassandrarufen, dass es dem Wachstum schadet, wenn die AfD an die Regierung kommt", sagte das Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Es braucht Reformen in der Sache. Nur das zählt, um wieder auf einen Wachstumskurs zu kommen. Wer ständig vor der AfD warnt, ohne Reformen konsequent voranzutreiben, stärkt diese Partei nur weiter." Deutschland habe "hausgemachte Probleme, und es ist allerhöchste Zeit, sie anzugehen", forderte die Nürnberger Ökonomin.
"Ganz entscheidend ist, Rahmenbedingungen für mehr Wachstum durch technologischen Fortschritt zu schaffen." Dazu nannte Grimm drei Punkte. Erstens müsse das Bildungssystem gestärkt werden, "damit wir im Hightech-Bereich punkten können". Zweitens müsse Regulierung abgebaut werden. "Wir können bei Gentechnik und Künstlicher Intelligenz nicht mithalten, weil man diese Technologien bei uns nicht in dem Umfang anwenden darf wie in anderen Ländern", beklagte sie. Als dritten Punkt nannte die Wirtschaftsweise das Arbeitsrecht. "Hightech-Unternehmen brauchen Flexibilität am Arbeitsmarkt und keinen restriktiven Kündigungsschutz." Als Vorbild nannte sie Dänemark und die Schweiz.
"Ich halte nichts von den Kassandrarufen, dass es dem Wachstum schadet, wenn die AfD an die Regierung kommt", sagte das Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Es braucht Reformen in der Sache. Nur das zählt, um wieder auf einen Wachstumskurs zu kommen. Wer ständig vor der AfD warnt, ohne Reformen konsequent voranzutreiben, stärkt diese Partei nur weiter." Deutschland habe "hausgemachte Probleme, und es ist allerhöchste Zeit, sie anzugehen", forderte die Nürnberger Ökonomin.
"Ganz entscheidend ist, Rahmenbedingungen für mehr Wachstum durch technologischen Fortschritt zu schaffen." Dazu nannte Grimm drei Punkte. Erstens müsse das Bildungssystem gestärkt werden, "damit wir im Hightech-Bereich punkten können". Zweitens müsse Regulierung abgebaut werden. "Wir können bei Gentechnik und Künstlicher Intelligenz nicht mithalten, weil man diese Technologien bei uns nicht in dem Umfang anwenden darf wie in anderen Ländern", beklagte sie. Als dritten Punkt nannte die Wirtschaftsweise das Arbeitsrecht. "Hightech-Unternehmen brauchen Flexibilität am Arbeitsmarkt und keinen restriktiven Kündigungsschutz." Als Vorbild nannte sie Dänemark und die Schweiz.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
