Das Bundeskartellamt hat heute die geplante Übernahme des US-amerikanischen Biotechnologieunternehmens Bio-Techne, Minneapolis, durch die Merck KGaA aus Darmstadt freigegeben. Das Vorhaben ist auch in mehreren EU- und Nicht-EU-Ländern anmeldepflichtig. Der Kaufpreis beträgt rund zehn Mrd. Euro.
Die Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt ist nicht mit dem US-amerikanischen Pharmakonzern Merck & Co. zu verwechseln. Dieser vertreibt seine Arzneimittel in Deutschland unter dem Namen MSD (Merck Sharp & Dome).
Die Merck KGaA aus Darmstadt ist ein globales Wissenschafts- und Technologieunternehmen, das sich in den Bereichen Life Science/Biotechnologie, Pharma und Elektronik betätigt. Sie erzielt weniger als ein Drittel ihrer Umsatzerlöse in Europa. Im Bereich Life Science bietet Merck KGaA insbesondere unter dem Namen "MilliporeSigma" zahlreiche Produkte und Dienstleistungen für die biotechnologische Forschung, Arzneimittelentwicklung und Diagnostik an. Die Erforschung von Proteinen auf molekularer Ebene ist Basis für die Entwicklung innovativer Arzneimittel, aber auch für schnelle und präzise Diagnostik wie z. B. PCR-Tests.
Das Zielobjekt Bio-Techne ist ein Biotechnologie- bzw. Life Science-Unternehmen, das Reagenzien, Analysegeräte und Diagnostiksysteme entwickelt und vertreibt.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "Wir konnten den Zusammenschluss nach kurzer, aber intensiver Prüfung freigeben. Die Angebote von Merck und Bio-Techne ergänzen sich in vielen Bereichen und stehen nur teilweise miteinander im Wettbewerb. Auch dort, wo es Überschneidungen gibt, haben die Kunden weiterhin die Wahl zwischen mehreren starken und innovativen Anbietern. Dazu zählen etwa Thermo Fisher Scientific, DiaSorin, Danaher und Bio-Rad."
Trotz der gemeinsamen Tätigkeitsbereiche überschneiden sich die Angebote der beiden Unternehmen nur teilweise. In vielen Bereichen ergänzen sie sich vielmehr. Insbesondere bei Laborverbrauchsmaterialien gibt es eine große Vielfalt an einzelnen Produkten und zahlreiche Anbieter. Soweit sich das Angebot der Zusammenschlussbeteiligten überschneidet, z. B. bei Multiplex-Instrumenten sowie Mid-Plex-Analysen, Antikörpern und kleinen Molekülen, entsteht durch den Zusammenschluss keine wettbewerblich bedenkliche Marktposition. Den Kunden stehen weiterhin jeweils mehrere starke Anbieter zur Verfügung.
Die Prüfung ergab keine Anhaltspunkte dafür, dass der Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb erheblich behindern könnte. Er konnte daher in der ersten Phase des Fusionskontrollverfahrens freigegeben werden.
Die Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt ist nicht mit dem US-amerikanischen Pharmakonzern Merck & Co. zu verwechseln. Dieser vertreibt seine Arzneimittel in Deutschland unter dem Namen MSD (Merck Sharp & Dome).
Die Merck KGaA aus Darmstadt ist ein globales Wissenschafts- und Technologieunternehmen, das sich in den Bereichen Life Science/Biotechnologie, Pharma und Elektronik betätigt. Sie erzielt weniger als ein Drittel ihrer Umsatzerlöse in Europa. Im Bereich Life Science bietet Merck KGaA insbesondere unter dem Namen "MilliporeSigma" zahlreiche Produkte und Dienstleistungen für die biotechnologische Forschung, Arzneimittelentwicklung und Diagnostik an. Die Erforschung von Proteinen auf molekularer Ebene ist Basis für die Entwicklung innovativer Arzneimittel, aber auch für schnelle und präzise Diagnostik wie z. B. PCR-Tests.
Das Zielobjekt Bio-Techne ist ein Biotechnologie- bzw. Life Science-Unternehmen, das Reagenzien, Analysegeräte und Diagnostiksysteme entwickelt und vertreibt.
Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "Wir konnten den Zusammenschluss nach kurzer, aber intensiver Prüfung freigeben. Die Angebote von Merck und Bio-Techne ergänzen sich in vielen Bereichen und stehen nur teilweise miteinander im Wettbewerb. Auch dort, wo es Überschneidungen gibt, haben die Kunden weiterhin die Wahl zwischen mehreren starken und innovativen Anbietern. Dazu zählen etwa Thermo Fisher Scientific, DiaSorin, Danaher und Bio-Rad."
Trotz der gemeinsamen Tätigkeitsbereiche überschneiden sich die Angebote der beiden Unternehmen nur teilweise. In vielen Bereichen ergänzen sie sich vielmehr. Insbesondere bei Laborverbrauchsmaterialien gibt es eine große Vielfalt an einzelnen Produkten und zahlreiche Anbieter. Soweit sich das Angebot der Zusammenschlussbeteiligten überschneidet, z. B. bei Multiplex-Instrumenten sowie Mid-Plex-Analysen, Antikörpern und kleinen Molekülen, entsteht durch den Zusammenschluss keine wettbewerblich bedenkliche Marktposition. Den Kunden stehen weiterhin jeweils mehrere starke Anbieter zur Verfügung.
Die Prüfung ergab keine Anhaltspunkte dafür, dass der Zusammenschluss den wirksamen Wettbewerb erheblich behindern könnte. Er konnte daher in der ersten Phase des Fusionskontrollverfahrens freigegeben werden.
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