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Carmignac: Die Anleger haben das Handbuch für die Märkte nicht gelesen

18.08.2026 -

10 Fakten, die die Intuition der Anleger in Frage stellen

Um langfristige Performance besser zu verstehen, ist es notwendig, die grundlegenden Ursachen zu betrachten. Die Wertentwicklung von Aktien hängt in erster Linie vom Gewinnwachstum ab, während sich die Performance von Anleihen eher an ihrer Fälligkeitsrendite orientiert. Sobald dieser Rahmen gesetzt ist, liefern die historischen Statistiken einige Erkenntnisse, die kontraintuitiv erscheinen können.

Die erwartete Performance der beiden größten Anlageklassen auf Basis normativer Annahmen lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Die Wertentwicklung von Aktien resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnsteigerung und in geringerem Maße aus den an die Aktionäre ausgeschütteten Dividenden. Langfristig tendieren die Gewinne dazu, sich im Einklang mit dem nominalen Wirtschaftswachstum zu entwickeln, also in Höhe des realen BIP-Wachstums zuzüglich Inflation. Bewertungsveränderungen können zwar ebenfalls berücksichtigt werden, dies ist jedoch äußerst komplex, und langfristig gleichen sich diese Schwankungen tendenziell aus.

Anleihen hingegen werden in ihrer Wertentwicklung maßgeblich durch ihre Fälligkeitsrendite bestimmt. Mit Annäherung an die Fälligkeit nähert sich der Kurs einer Anleihe tendenziell dem Nennwert, also dem Rückzahlungswert. Die Rendite selbst setzt sich aus drei Komponenten zusammen: dem von der Zentralbank festgelegten Geldmarktzins, der die Verschiebung des Konsums kompensiert; der Laufzeitprämie, die die mit der Laufzeit der Anlage verbundene Unsicherheit, insbesondere hinsichtlich der Inflation, ausgleicht; und der Kreditprämie, die das Risiko kompensiert, dass der Emittent seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann.

Geht es um Investments, kann unsere Intuition ein schlechter Ratgeber sein, insbesondere kurzfristig. Sie verleitet uns dazu, auf den "richtigen Moment" zu warten, Volatilität mit Risiko zu verwechseln oder zu glauben, Liquidität sei immer eine risikoarme Anlage. Langfristige Daten zeichnen jedoch ein ganz anderes Bild.

Sehr gute Jahre sind häufiger als schlechte Jahre

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© 2026 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.