Berlin - Der Verlust historischer Denkmale in Deutschland setzt sich unvermindert fort. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz teilte am Dienstag mit, dass in den Jahren 2024 und 2025 mindestens 1.077 Denkmale verloren gingen. Diese Verluste, die oft kulturgeschichtlich, städtebaulich oder identitätsstiftend bedeutend waren, seien meist "weitgehend unbeachtet" geblieben, so die Stiftung.
Das am Dienstag vorgestellte neue Schwarzbuch der Denkmalpflege dokumentiert auf 324 Seiten verlorene und gefährdete Denkmale in Deutschland und beleuchtet besorgniserregende Entwicklungen. Dazu zählen Vernachlässigung historischer Bausubstanz, wirtschaftliche oder lokale Drücke, fachliche Fehlentscheidungen, politische Versäumnisse oder unzureichende Durchsetzung bestehender Schutzinstrumente. Neu in dieser Ausgabe ist die Rubrik "fehlende Fachlichkeit", die aktuelle politische und gesetzliche Weichenstellungen kritisch betrachtet.
Erstmals enthält die zweite Ausgabe des Schwarzbuchs auch das Kapitel "Nachgeschaut", welches Entwicklungen zu Fällen aus der ersten Ausgabe bewertet. Es mache deutlich, dass Denkmalschutz kein statischer Zustand sei, sondern ein fortlaufender Prozess, so die Stiftung. Und es zeige zugleich, dass öffentliche Aufmerksamkeit durchaus Veränderungen bewirken könne - im positiven wie im negativen Sinn. Zudem wurden erstmals Fälle aufgenommen, die im Schwarzbuch-Meldeportal angezeigt wurden. Es umfasst inzwischen über 400 Meldungen aus der ganzen Bundesrepublik.
Das am Dienstag vorgestellte neue Schwarzbuch der Denkmalpflege dokumentiert auf 324 Seiten verlorene und gefährdete Denkmale in Deutschland und beleuchtet besorgniserregende Entwicklungen. Dazu zählen Vernachlässigung historischer Bausubstanz, wirtschaftliche oder lokale Drücke, fachliche Fehlentscheidungen, politische Versäumnisse oder unzureichende Durchsetzung bestehender Schutzinstrumente. Neu in dieser Ausgabe ist die Rubrik "fehlende Fachlichkeit", die aktuelle politische und gesetzliche Weichenstellungen kritisch betrachtet.
Erstmals enthält die zweite Ausgabe des Schwarzbuchs auch das Kapitel "Nachgeschaut", welches Entwicklungen zu Fällen aus der ersten Ausgabe bewertet. Es mache deutlich, dass Denkmalschutz kein statischer Zustand sei, sondern ein fortlaufender Prozess, so die Stiftung. Und es zeige zugleich, dass öffentliche Aufmerksamkeit durchaus Veränderungen bewirken könne - im positiven wie im negativen Sinn. Zudem wurden erstmals Fälle aufgenommen, die im Schwarzbuch-Meldeportal angezeigt wurden. Es umfasst inzwischen über 400 Meldungen aus der ganzen Bundesrepublik.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
