Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 19.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
NurExone Biologic! Massiver Turnaround - jetzt die Rallye?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A0MQWG | ISIN: CH0030170408 | Ticker-Symbol: GBRA
Tradegate
19.08.26 | 10:11
601,80 Euro
+7,27 % +40,80
1-Jahres-Chart
GEBERIT AG Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
GEBERIT AG 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
599,80600,6011:49
599,60600,8011:49
Dow Jones News
307 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Anleger zurückhaltend - Geberit nach Zahlen gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Anleger zurückhaltend - Geberit nach Zahlen gesucht

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch kaum verändert in den Handel gestartet. Der Ausverkauf am Anleihemarkt hob jüngst die langlaufenden Renditen auf den höchsten Stand seit Jahren. Chip-Aktien gerieten in der Folge stark unter Druck, und das Auslaufen der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran schürt erneut Befürchtungen einer weiteren Eskalation im Nahen Osten, was wiederum die Ölpreise nach oben treibt. Dies ist kein Umfeld, um Risiko-Assets nahe den Hochs zu kaufen, vielmehr wird Liquidität momentan in kurzfristigen Anleihen geparkt. Der DAX tritt am Morgen mit 26.126 Punkten nahezu auf der Stelle, während der Euro-Stoxx-50 um 0,1 Prozent auf 6.471 Zähler zulegt.

Die Anleihemärkte zeigen den Marktstrategen der Commerzbank zufolge erste Anzeichen einer Stabilisierung. Die Futures auf US-Staatsanleihen stiegen über die gestrigen Höchststände, während die Futures auf Bundesanleihen zwar weiterhin hinterherhinkten, aber am Mittwochmorgen etwas besser unterstützt wurden. Dennoch haben die Renditen wichtige Niveaus überschritten. Zehnjährige Bundesanleihen notieren bei rund 3,25 Prozent - dem höchsten Stand seit 2011 - und auch die Renditen dreißigjähriger Anleihen erreichten Mehrjahreshochs.

Zinserhöhungserwartung vor FOMC-Protokoll abgeschwächt

Mit Spannung wird am Anleihenmarkt auf die Veröffentlichung der "Minutes" gewartet, also des Protokolls der FOMC-Sitzung der US-Notenbank vom 28. und 29. Juli. Derweil haben sich jüngst die Erwartungen an eine Straffung der Geldpolitik durch die Fed nach den schwächeren Inflations-, Beschäftigungs- und Einzelhandelsumsatzzahlen der vergangenen Woche jedoch abgeschwächt. Den Strategen der Commerzbank zufolge wird derzeit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei der September-Sitzung mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 35 Prozent eingepreist.

Am Morgen gab es noch einige Unternehmensnachrichten. Die Aktie von Geberit legt nach Veröffentlichung von Zahlen und Ausblick um 8,4 Prozent zu. Das Unternehmen wies für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 838 Millionen Franken aus, der nach Aussage der JP-Morgan-Analysten 4 Prozent über den Konsenserwartungen ausfiel. Das EBITDA lag 3 Prozent über den Konsenserwartungen. Auch der Ausblick biete für den Konsens etwas Luft nach oben.

Jüngst kommt an der Börse nicht gut an, wenn der Vorstand das Unternehmen verlässt. So heute bei Straumann, die Aktie verliert gleich 7 Prozent. Die von Straumann am Morgen vorgelegten Ergebnisse für das zweite Quartal übertreffen nach Aussage der Bernstein-Analysten die Konsenserwartungen. Überschattet werde das operative Ergebnis von der Ankündigung, dass CEO Guillaume Daniellot das Unternehmen zum 1. Dezember überraschend verlassen wird.

Docmorris legte endgültige Zahlen vor, die Schweizer haben den operativen Verlust im ersten Halbjahr verringert und auf bereinigter Basis sogar mehr als halbiert. Die Online-Apotheke erhöhte das untere Ende ihrer Prognosespanne für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Nach dem starken Lauf in der Aktie in diesem Jahr handelt sie am Morgen kaum verändert.

Nicht gut kommen die Zahlen von Heidelberger Druckmaschinen an. Umsatz und Gewinn sind im ersten Geschäftsquartal zurückgegangen. Die Aktie verliert 3,4 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.471,12  +0,1    2,95    6.468,17    11,7 
Stoxx-50        5.478,57  +0,1    7,51    5.471,06    11,4 
DAX          26.125,52  -0,0   -2,84    26.128,36    6,7 
MDAX          31.827,36  -0,0   -12,47    27.039,42    4,0 
TecDAX         4.035,05  -0,4   -16,91    3.091,28    11,4 
SDAX          18.437,68  +0,1   12,09    13.062,07    7,4 
FTSE          10.732,13  +0,0    4,09    10.728,04    8,1 
CAC           8.536,00  +0,3   26,64    8.509,36    4,7 
SMI          14.368,01  +0,3   47,11    14.320,90    8,3 
ATX           6.630,73  -0,2   -11,65    6.642,38    24,5 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:02 
EUR/USD          1,1596  +0,2   0,0022     1,1574   1,1579 
EUR/JPY          184,56  -0,1  -0,1700     184,73  184,7600 
EUR/CHF           0,94  -0,0  -0,0003     0,9403   0,9401 
EUR/GBP          0,8555  +0,0   0,0002     0,8553   0,8551 
USD/JPY          159,14  -0,3  -0,4800     159,62  159,5500 
GBP/USD          1,355  +0,2   0,0021     1,3529   1,3539 
USD/CNY          6,7381  -0,1  -0,0045     6,7426   6,7425 
USD/CNH          6,7395  -0,1  -0,0062     6,7457   6,7459 
AUS/USD          0,707  -0,2  -0,0016     0,7086   0,7096 
Bitcoin/USD      64.359,12  -0,3  -199,03    64.558,15 64.706,66 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         85,27  +0,4    0,33      84,94 
Brent/ICE         91,35  +0,4    0,33      91,02 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.356,83  +0,5   23,50    4.333,33 
Silber           63,13  -0,3   -0,17      63,30 
Platin         1.716,88  +0,3    4,88    1.712,00 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

DJG/DJN/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 19, 2026 03:43 ET (07:43 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.