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Praemium Capital (SQUAD Fonds): Die neue Welt der Anleihen: Warum der Staat zum Renditetreiber wird

August 2026 -

Nach Jahren der Null- und Negativzinsen ist der Anleihemarkt zurück. Doch das Umfeld hat sich grundlegend verändert: Neben der Geldpolitik werden Staatsverschuldung, steigende Emissionsvolumina und Inflationsrisiken zu entscheidenden Faktoren für die Renditeentwicklung. Für Anleger eröffnet dies attraktive Chancen - verlangt aber mehr Differenzierung als in der Vergangenheit.

Lange Zeit waren Anleihen für viele Anleger vor allem eines: ein Instrument zur Stabilisierung des Portfolios. In den Jahren der Null- und Negativzinsen änderte sich dieses Bild grundlegend. Wer damals eine zehnjährige Bundesanleihe kaufte, musste zeitweise sogar eine negative Rendite akzeptieren. Die Ertragserwartungen lagen entsprechend niedrig.

Diese Zeiten sind vorbei. Anleihen bieten heute wieder einen laufenden Ertrag, der einen wesentlichen Bestandteil der Gesamtrendite ausmachen kann. Gleichzeitig ist aber auch die Komplexität des Marktes gestiegen. Denn die entscheidende Frage für Anleiheinvestoren lautet nicht mehr nur: Was macht die Europäische Zentralbank? Zunehmend geht es auch um die Frage: Wie viel Kapital benötigen die europäischen Staaten - und zu welchem Preis finden sie dafür Käufer?

Klicken Sie hier und lesen Sie den vollständigen Beitrag.

© 2026 Asset Standard
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

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