Der Auftragsbestand ist das zentrale Argument für das bullische Szenario im europäischen Verteidigungssektor, jedoch ist es die am wenigsten standardisierte Kennzahl des Sektors, da es keine einheitliche Konvention darüber gibt, was in diese Zahl einfließt. In dieser Sektorstudie haben wir fünf deutsche Verteidigungsunternehmen auf einen fixen Auftragsbestand umgerechnet. Auf dieser Basis entfallen etwa 28 Mrd. EUR von den insgesamt 122 Mrd. EUR an veröffentlichten Zahlen nicht auf vertragliche Umsatzverpflichtungen, sondern auf Rahmenvolumina und Managementschätzungen für noch nicht gewonnene Geschäfte, was die veröffentlichten Deckungsquoten innerhalb der Gruppe unvergleichbar macht. Hensoldt befindet sich auf der richtigen/konservativen Seite . Die berichteten 10,3 Mrd. EUR sind ausschließlich vertraglich gebundene Orders (Deckung von 4,1x). Die Frage bei Hensoldt ist daher nicht, wie viel der Auftragsbestand wert ist, sondern in was in diesem enthalten ist. Wir bleiben vorsichtig hinsichtlich der Exposition gegenüber Programmen für gepanzerte Fahrzeuge und hinsichtlich eines geplanten softwaredefinierten Verteidigungsanteils, der bis 2030 nur mit 8% angepeilt wird. Verkaufen. Kursziel 62,00 EUR. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/hensoldt-ag
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